Anwalt für Verkehrsrecht

Nach einem Unfall zieht sich Schadensregulierung oft hin
Das Verkehrsrecht ist sehr komplexes Themenfeld. Es beinhaltet, stark vereinfacht formuliert, alle Rechtsnormen die mit dem Verkehr, also dem Transport von Menschen und Gütern, in Verbindung stehen. Diese Berliner Rechtsanwälte sind der richtige Ansprechpartner, wenn es beispielsweise um Rechtsbeistand in Fragen des Wegerechts, Straßenverkehrsrechts, Luftfahrtrechts oder des Rechts der Wasserstraßen geht.

Anwälte mit Schwerpunkt Verkehrsrecht (Auswahl)

Häufige Streitfälle im Verkehrsrecht

Verkehrsunfall

In Berlin gibt es besonders viele Verkehrsunfälle: Im Jahr 2016 waren es in der Hauptstadt über 380 am Tag. Unfallbeteiligte sehen sich nach dem Zusammenstoß mit der komplexen Schadensregulierung konfrontiert. Zunächst muss dazu die Schuldfrage geklärt werden. In diesem Punkt kommt es meist zu Streitigkeiten. Ein Anwalt für Verkehrsrecht vertritt dabei die Interessen seines Mandanten und berät diesen. Weiterhin setzen Verkehrsanwälte die Ansprüche der Betroffen - zum Beispiel auf Schadensersatz, Schmerzensgeld oder einen Mietwagen - bei der gegnerischen Versicherung durch.

Bußgeldbescheid

Wer einen Verkehrsverstoß begeht, muss mit einem Bußgeldbescheid rechnen. Dieser listet auf, welche Ahndungen der offizielle Bußgeldkatalog für die jeweilige Tat vorsieht. Betroffene haben die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen. Dies ist besonders dann erfolgversprechend, wenn das Bußgeldverfahren fehlerhaft ablief. Ist ein Bußgeldbescheid beispielsweise verjährt, muss der Betroffene kein Bußgeld zahlen. Ein Verkehrsanwalt prüft genau, ob die Vorgaben des Verkehrsrechts eingehalten wurden.

Fahrverbot

Verstöße, die andere Verkehrsteilnehmer gefährden, werden in der Regel nicht nur mit einem Bußgeld geahndet, sondern ebenfalls mit einem Fahrverbot von bis zu drei Monaten. In bestimmten Härtefällen ist es jedoch möglich, das Fahrverbot durch die Zahlung eines höheren Bußgeldes zu umgehen. Ein solcher Härtefall liegt beispielsweise dann vor, wenn das Fahrverbot nachweislich zum Arbeitsplatzverlust des Betroffenen führen würde. Da jeder Fall individuell verhandelt wird, ist die Zuhilfenahme eines Anwalts für Verkehrsrecht hierbei Voraussetzung.

Punkte in Flensburg

Bei schwereren Verkehrsverstößen erhalten Autofahrer Punkte. Diese werden im Fahreignungsregister des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in Flensburg gespeichert. Haben Verkehrssünder den Punktestand von acht Punkten erreicht, droht der Führerscheinentzug. Aus diesem Grund lohnt es sich mitunter, einen ganz genauen Blick auf den Bußgeldbescheid zu werfen: Ist dieser fehlerhaft, muss der betroffene Fahrer auch keine Punkte in Flensburg hinnehmen. Ob dies der Fall ist, ermittelt ein Anwalt für Verkehrsrecht schnell. Der Anwalt kann beim KBA auch eine Punkteabfrage für seinen Mandanten durchführen.

Entzug der Fahrerlaubnis

Die meisten Verkehrsverstöße werden als Ordnungswidrigkeit eingestuft. Schwere Vergehen - etwa Fahrerflucht oder Trunkenheit im Verkehr - gelten hingegen als Verkehrsstraftaten. Die entsprechenden Sanktionen werden von einem Richter festgelegt und fallen dabei deutlich höher aus. Ein Führerscheinentzug von mindestens sechs Monaten folgt meist. Im Gegensatz zum Fahrverbot verlieren Betroffene dabei ihre komplette Erlaubnis, ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr zu führen. Erst auf Antrag wird die Fahrerlaubnis wieder ausgestellt. Ein Verkehrsrechtsanwalt hilft dabei, rechtliche Stolpersteine zu umgehen.

Medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU)

In Deutschland gilt eine Promillegrenze von 0,5 - für Fahranfänger greift sogar eine 0,0 Promillegrenze. Wer einen gravierenden Verstoß gegen diese Richtlinie begeht, muss sich einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU - im Volksmund auch Idiotentest genannt) unterziehen, um den Führerschein zurückzuerlangen. Auch für andere schwere Verkehrsverstöße folgt eine entsprechende Anweisung. Die Anordnung zur MPU unterliegt einer gewissen Verjährung. Rechtsanwälte für Verkehrsrecht prüfen, ob die Pflicht zur MPU noch besteht und beraten zu den individuell notwendigen Schritten, um den Führerschein zurückzubekommen.

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