Anwälte für IT-Recht

Anwalt für IT-Recht

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Gegenstand der Arbeit von Fachanwälten für IT-Recht bzw. Informationstechnologierecht in Berlin sind Softwareverträge, Hardwareverträge und Serviceverträge, die Formulierung von Datenschutzbestimmungen und AGB sowie die Erstellung von App-Entwicklungsverträgen. Sie verhandeln Fragen zu Domainrecht und Kennzeichnungsrecht, aber auch zum Vertragsrecht. Weitere Dienstleistungen der Anwälte für IT-Recht in den Berliner Bezirken sind die juristische Durchsicht von Webseiten und die Beantwortung urheberrechtlicher oder wettbewerbsrechtlicher Abmahnungen. Das IT-Recht wird umgangssprachlich auch als Internetrecht, EDV-Recht, Multimediarecht, Computerrecht oder Informationsrecht bezeichnet.

Anwälte mit Schwerpunkt IT-Recht (Auswahl)

Häufige Streitfälle im IT-Recht

E-Mail

Nahezu jedes Unternehmen arbeitet heutzutage mit E-Mails als Kommunikationsmittel. Allerdings unterschätzen viele Firmen die rechtlichen Anforderungen an die elektronischen Briefe. In diesem Punkt üben Anwälte für IT-Recht meist eine beratende Funktion aus. Sie erläutern ihren Mandanten, welche Pflichtangaben eine geschäftliche E-Mail in der Signatur enthalten muss und welche Pflichten bei der E-Mail-Archivierung bestehen. Bei Verstößen gegen die rechtlichen Vorgaben drohen den Betroffenen Abmahnungen von Konkurrenten, Bußgelder oder gar strafrechtliche Folgen.

Datenschutz

Website- und Onlineshop-Betreiber wenden sich an Anwälte für IT-Recht, um sicherzustellen, dass ihre Onlineauftritte sämtlichen Datenschutzbestimmungen entsprechen. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stellt unter anderem hohe Anforderungen an die Datenschutzerklärung und das Impressum einer Website. Auch die Nutzer eines Online-Angebots haben Rechte. Websitebetreiber haben die Pflicht, diese zu gewährleisten. Da Verstöße gegen den Datenschutz auch als Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht gelten, drohen hohe Strafen. Anwälte für IT-Recht beraten Seitenbetreiber, die aufgrund einer solchen Rechtsverletzung eine Abmahnung erhalten haben.

Cookie-Disclaimer

Nahezu jede Website nutzt Cookies. Spätestens mit Inkrafttreten der neuen Datenschutz-Grundverordnung der EU im Mai 2018 sind Seitenbetreiber in ganz Europa dazu verpflichtet, auf ihrer Seite einen Cookie-Disclaimer einzufügen. Damit dieser den rechtlichen Anforderungen entspricht, ist die Zuhilfenahme eines Anwalts für IT-Recht ratsam. Dieser unterstützt seine Mandanten nicht nur bei der Formulierung des Disclaimers, sondern erläutert auch, ob die individuellen technischen Umsetzungen rechtlich in Ordnung sind.

Jugendschutz im Internet

Online-Angebote, die sich ausschließlich an Erwachsene Nutzer richten, müssen den Vorgaben des Jugendschutzgesetzes entsprechen. Unter anderem ist zu gewährleisten, dass Kinder und Jugendliche nicht mit Bildern, Videos oder Texten konfrontiert werden, die sie ängstigen, verstören oder gefährden. Ein Anwalt für IT-Recht berät seine Mandanten diesbezüglich und führt aus, welche technischen Maßnahmen - wie beispielsweise eine Altersabfrage vor dem Seitenbetritt - rechtlich anerkannt sind. Weiterhin vertritt er Betroffene, die den Regelungen des Jugendschutzes im Internet nicht entsprochen haben und dafür belangt werden.

Big Data

Big-Data-Anwendungen, also die Verarbeitung großer Datenmengen, erfährt einen Aufschwung. Durch die Analyse umfangreicher Rohdatenmassen gewinnen Unternehmen Erkenntnisse über den Markt, in dem sie sich bewegen. Allerdings sind Big-Data-Analysen aus rechtlicher Sicht oftmals problematisch. Die Wahrung des Datenschutzes stellt die größte Hürde dar. Aus diesem Grund ist die Hinzuziehung eines versierten Anwalts für IT-Recht für Unternehmen, welche Big Data nutzen möchten, dringend anzuraten.

Blockchain und Smart Contracts

IT-Experten handeln die Blockchain-Technologie als wichtigste Errungenschaft der modernen Zeit. Anwälte beschäftigt dabei insbesondere der Teilaspekt der Smart Contracts. Dabei handelt es sich um Programme, die auf der Blockchain-Technologie basieren und wie sich selbst erfüllende Verträge agieren. Unter IT-Rechtlern ist umstritten, inwieweit ein Smart Contract einen Vertrag ersetzen kann. Möchten Unternehmen die neue Technik einsetzen, sollten sie einen versierten Anwalt zur Hilfe nehmen, um die gesetzlichen Erfordernisse einzuhalten und rechtliche Stolperfallen zu umgehen.

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