Jahreswechsel: Das ändert sich 2018

Jahreswechsel: Das ändert sich 2018

Hartz IV, Kindergeld, Unterhalt: Im neuen Jahr kommen auf Verbraucher in vielen Bereichen Neuerungen zu. Die wichtigsten Änderungen für 2018 im Überblick.

Hand nimmt Euro-Münze aus einer Geldbörse

© dpa

Ein bisschen mehr Geld für ALG-II-Bezieher, neue Regelungen für den Zahlungsverkehr, kürzere Fristen für den Kindergeldantrag: Auch zum Jahreswechsel 2017/2018 stehen wieder einige Änderungen an. Eine Auswahl.

Rente: Mehr Geld ab Sommer 2018

Die Renten steigen 2018 voraussichtlich um mehr als drei Prozent - der boomenden Wirtschaft sei Dank. In den alten Ländern soll das Plus rund 3,1 Prozent betragen, in den neuen Ländern 3,2 Prozent. Was gut klingt, bedeutet aber auch, dass einige Rentner erstmals steuerpflichtig werden.

Kita: Mehr Betreuung, weniger Zusatzbeiträge

Das Land Berlin weitet den Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung aus. Eltern von Kindern ab einem Jahr haben das Recht auf sieben Stunden Tagesbetreuung ihrer Kleinen in einer Krippe oder Kita. Außerdem wir die Höhe der Zusatzbeiträge begrenzt.

Kindergeld: Kürzere Frist für rückwirkenden Antrag

Ab Januar 2018 gelten kürzere Antragsfristen für rückwirkende Kindergeldanträge. Ab dem Stichtag können Eltern Kindergeld lediglich noch sechs Monate rückwirkend erhalten. Vor allem Eltern erwachsener Kinder sollten sich sputen.

Kartenmissbrauch: Haftungsgrenze sinkt

Wird die Bank- oder Kreditkarte gestohlen, muss sie schnell gesperrt werden. Sonst sind hohe Abbuchungen möglich. Ab nächstem Jahr haften Kunden in dem Fall nur noch mit 50 Euro. Ausnahmen gibt es aber weiterhin.

Hartz IV: Regelsatz wird angehoben

Ab kommenden Jahr erhalten Bezieher von Hartz IV etwas höhere Regelleistungen. Der Bundesrat hat im November eine entsprechende Regierungsverordnung zur Fortschreibung der Hartz-IV-Sätze gebilligt.

Unterhalt: Mindestsatz für Trennungskinder steigt

Unterhaltspflichtige müssen ab 2018 mehr für ihre getrennt lebenden Kinder berappen. Mehr Geld bekommen Trennungskinder deswegen nicht unbedingt. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.

Auto: Neue Regelungen für Abgasuntersuchung und Reifen

Das Jahr 2018 bringt für Autofahrer einige Änderungen mit sich, unter anderem bei der Abgasuntersuchung, Winter- und Ganzjahresreifen sowie dem Einbau eines eCall-Systems.

Kfz-Versicherung: Policen werden teuer

Die Versicherungsprämien der Kfz-Versicherung werden im nächsten Jahr voraussichtlich steigen. Vor allem müssen Autofahrer für einen Vollkasko-Schutz mehr zahlen. Grund ist die verbesserte Ausstattung der Fahrzeuge, die zu höheren Schadenssummen führt.

Betriebsrenten: Sozialpartnermodell kommt

Der Gesetzgeber hat mit der Betriebsrente die zweite der drei Säulen der Altersversorgung reformiert. Die Neuerungen treten im Januar 2018 in Kraft. Was ändert sich im Einzelnen für Beschäftigte?

Mutterschutz: Mehr Schutz, mehr Freiheiten

Neue Regelungen für die Nachtarbeit, einheitlicher Schutz für verschiedene Gruppen und mehr Pflichten für die Arbeitgeber: Beim Mutterschutz gibt es 2018 gleich mehrere Neuerungen. Frauen sind damit oft besser geschützt - und haben gleichzeitig mehr Freiheiten.

Bootsführerschein: Scheckkartenformat kommt

Für Autofahrer ist er schon viele Jahre Standard: der Führerschein im Scheckkartenformat. Nun bekommen auch Bootsführer ihre Fahrerlaubnis als handlicheres Dokument.

Steuern: Höherer Grundfreibetrag für Steuerzahler

Steuerzahler profitieren 2018 von einem höheren Grundfreibetrag. Welche Beträge für das neue Jahr gelten plus Rechenbeispiele für drei verschiedene Einkommensgruppen.

Radfahren: Neue Regeln für die Beleuchtung

Das Jahr 2018 bringt für Fahrradfahrer einige Änderungen mit sich. Sie müssen sich unter anderem bei der Beleuchtung auf Neuerungen einstellen. Und in Bezug auf die Fahrradmitnahme im ICE gibt es eine gute Nachricht.
Hinweis: Diese Übersicht wird fortlaufend ergänzt. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Silvester in Berlin
© dpa

Silvesterpartys

Die Berliner Clubs lassen sich zum Jahreswechsel immer etwas besonderes einfallen, um die Party des Jahres unvergesslich zu machen. mehr

Aktualisierung: Montag, 1. Januar 2018 09:44 Uhr