Immobilienkauf: Reservierung nicht immer bindend

Immobilienkauf: Reservierung nicht immer bindend

Unter Zeitdruck lassen sich Interessenten eine Eigentumswohnung oder ein Haus schnell reservieren und wägen sich damit in Sicherheit. Doch rechtlich sieht das anders aus.

Reserviert

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Die Reservierung einer Wohnung oder eines Hauses ist kein Garant für einen späteren Kaufabschluss.

Reservierungsvereinbarungen für Immobilien sind nicht immer bindend. Darauf weist die Zeitschrift «Finanztest» hin.

Reservierung berechtigt nicht zum Kauf

Auch wenn Interessenten den Anbietern für die Reservierung Geld zahlen, begründen die Vereinbarungen oft keine einklagbare Verpflichtung zum Verkauf der Immobilie, berichtet « Finanztest» (Heft 5/2017). Auch an den ursprünglichen Preis für die Immobilie müssen sich die Anbieter oft nicht halten.

Vereinbarung muss notariell bekundet werden

Verbindlich sind Reservierungsvereinbarungen nur, wenn sie notariell beurkundet wurden, erklären die Experten. Käufer sollten in diesem Fall aber auch eine sichere Kreditzusage in der Tasche haben. Denn die Vereinbarung ist dann für beide Seiten verpflichtend.

Auch beim Notar fallen Kosten an

Nicht zu vergessen: Für den Termin beim Notar fallen zusätzliche Kosten an. Das Honorar beträgt laut «Finanztest» etwa 1,5 Prozent des Kaufpreises. In der Regel zahlt es der Käufer.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 21. April 2017 12:02 Uhr