Brief kommt zurück: Post kostenlos erneut verschicken

Brief kommt zurück: Post kostenlos erneut verschicken

Landet ein Brief wieder beim Absender, übernimmt der Dienstleister die Portokosten für einen neuen Versuch - zumindest dann, wenn den Absender keine Schuld trifft.

Empfänger nicht zu ermitteln

© dpa

Kommt der Brief zurück, obwohl Adresse und Name stimmen, ist das ärgerlich. Unter Umständen kann der Absender den Brief dann aber auf Kosten des Dienstleisters erneut verschicken.

Der Name und die Adresse stimmen, aber der Brief kommt dennoch zurück. In so einem Fall kann der Absender den Brief in der Regel auf Kosten des Dienstleisters erneut verschicken. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin.

Warum Briefe zurückkommen

Zur Rücksendung eines Briefs kann es aus verschiedenen Gründen kommen: Beispielsweise, wenn der Briefträger den Namen des Empfängers weder am Briefkasten noch auf dem Klingelschild finden konnte. Nach Angaben der Deutschen Post sind Mitarbeiter angehalten, Briefe nicht auf Verdacht zuzustellen. Ist der Empfänger also unklar, geht der Brief an den Absender zurück. Dieser kann sich dann an den Kundenservice des Dienstleisters wenden. Die Mitarbeiter prüfen den Einzelfall.

Auf Kulanz des Dienstleisters hoffen

Trifft den Absender keine Schuld, kommt nach Angaben der Verbraucherschützer der Dienstleister meist für die erneute Frankierung auf. Ansonsten kann er nur darauf hoffen, dass der Dienstleister die Kosten aus Kulanz übernimmt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 10. Januar 2017 12:33 Uhr