Kinderberücksichtigungszeiten können Rente erhöhen

Kinderberücksichtigungszeiten können Rente erhöhen

Bis zum zehnten Lebensjahr eines jeden Kindes können Eltern zusätzlich zur Erziehungszeit sogenannte Kinderberücksichtigungszeiten angerechnen lassen. Was dahinter steckt.

Rentenvorteil für Eltern

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Wer Kinder hat, kann für die Rente entsprechende Berücksichtigungszeiten geltend machen.

Kindererziehung zählt auch für die spätere Rente. Pro Kind werden grundsätzlich bis zu 36 Monate Erziehungszeit anerkannt.

Kinderberücksichtigungszeiten auf die Rente anrechnen

Zusätzlich können bis zum zehnten Lebensjahr eines jeden Kindes noch sogenannte Kinderberücksichtigungszeiten angerechnet werden. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin. Dadurch kann eine zeitgleiche Beschäftigung bei der Rente besser bewertet werden.

Anwartschaft um bis zu 50 Prozent aufwerten

Kinderberücksichtigungszeiten werten die Anwartschaft aus einer versicherungspflichtigen Beschäftigung um bis zu 50 Prozent auf. Der Verdienst wird aber höchstens bis zum Durchschnittsentgelt aufgestockt. Das liegt 2016 bei rund 36.000 Euro.

Wann sich die Anrechnung der Berücksichtigungszeiten lohnt

Lohnen kann sich die Anrechnung der Berücksichtigungszeiten zum Beispiel bei einem geringen Verdienst wegen Teilzeitarbeit. Wichtig ist es, spätestens bei der Rentenantragstellung auch die Berücksichtigung der Kindererziehung zu beantragen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 28. November 2016 10:44 Uhr