Erziehungszeiten auf die Rente anrechnen lassen

Erziehungszeiten auf die Rente anrechnen lassen

Paare mit Kindern können sich ihre Elternzeit in der gesetzlichen Rentenversicherung gutschreiben lassen. Aber worauf müssen sie dabei achten? Ein paar wichtige Hinweise.

Babyfüße auf einer Hand

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Eltern können sich die Elternzeit in der gesetzlichen Rentenversicherung gutschreiben lassen. Das geht aber nur, wenn sie dies im Voraus machen. Rückwirkend gelten dann nur zwei Monate.

Wer für die Erziehung der Kinder für einige Zeit ganz oder teilweise seine Berufstätigkeit unterbricht, bekommt in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtbeiträge gutgeschrieben. Diese Zeiten werden aber nur auf Antrag angerechnet, erläutert die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin.

Welchem Elternteil werden die Beiträge gutgeschrieben?

Gutgeschrieben bekommt sie der Elternteil, der das Kind überwiegend erzogen hat. Sind das beide Elternteile zu gleichen Teilen, wird die Zeit automatisch erst mal der Mutter gutgeschrieben. Soll aber der Vater einen Ausgleich erhalten, müssen die Eltern in einer gemeinsamen Stellungnahme erläutern, wer genau wann für das Kind die eigene Berufstätigkeit zurückstellt. Wichtig ist zu wissen: Diese Erklärung bezieht sich auf die Zukunft, rückwirkend gilt sie maximal zwei Monate.

Wie hoch sind die Rentenbeiträge für Erziehungszeiten?

Die vom Staat gezahlten Rentenbeiträge für Erziehungszeiten entsprechen derzeit den Beiträgen eines Versicherten mit einem Bruttogehalt von monatlich knapp über 3000 Euro, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Bund (Stand: Oktober 2016). Wie lange Rentenbeiträge gezahlt werden, hängt vom Geburtsjahr des Kindes ab: Vor 1992 sind es zwei Jahre, bei Geburten ab 1992 beträgt die Kindererziehungszeit drei Jahre. Möglich sind solche Erziehungszeiten in den ersten zehn Lebensjahren des Kindes.
Gut betreut vom Babysitter
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 26. Oktober 2016 09:48 Uhr