Abofalle am Telefon: So können sich Verbraucher wehren

Abofalle am Telefon: So können sich Verbraucher wehren

Telefonwerbung ist seit einigen Jahren verboten. Trotzdem versuchen Firmen immer noch, Verbrauchern einen Vertrag am Telefon unterzuschieben. Was ist zu tun?

Unerwünschte Telefonwerbung ist verboten

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Grundsätzlich gilt: Unerwünschte Telefonwerbung ist verboten.

Wer ein telefonisch untergeschobenes Abonnement kündigen will, sendet das Schreiben am besten per Einschreiben mit Rückschein an das Unternehmen. Außerdem sei es sinnvoll, die unfreie Rücksendung der unerwünschten Ware anzubieten, rät die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Voraussetzungen für einen gültigen Vertrag

Zwar sei ein telefonisch abgeschlossener Vertrag grundsätzlich gültig. Allerdings müssten schon im Gespräch alle wesentlichen Vertragsbedingungen erläutert werden. Das ist nach Angaben der Verbraucherzentrale derzeit zum Beispiel bei einem Anbieter von Vitaminpillen nicht der Fall. Sie beruft sich auf Berichte von betroffenen Verbraucher.

Verbraucher werden am Telefon getäuscht

Demnach vermittelt der Anbieter am Telefon den Eindruck, den Angerufenen nur eine einmalige Produktprobe ohne weitere Verpflichtung zuzusenden. Dann hätten sie aber ungewollt und regelmäßig weitere Ware bekommen, für die über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr Kosten in bis zu zweistelliger Höhe anfielen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 26. Juli 2013 09:01 Uhr