Berliner Sparkasse: Kunden müssen mit höheren Gebühren rechnen

Berliner Sparkasse: Kunden müssen mit höheren Gebühren rechnen

Die Berliner Sparkasse hat im Jahr 2015 entgegen ihrer eigenen Prognose schwarze Zahlen geschrieben. Ihre Kunden müssen sich trotzdem auf höhere Gebühren einstellen.

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Kunden der Berliner Sparkasse müssen mit steigenden Gebühren rechnen.

Die Berliner Sparkasse hat im vergangenen Jahr entgegen ihrer eigenen Prognose schwarze Zahlen geschrieben. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 12 Millionen Euro, nach 47 Millionen Euro im Vorjahr, wie aus der am Mittwoch (22. März 2016) veröffentlichten Jahresbilanz hervorgeht.

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Das Ergebnis vor Steuern lag ebenfalls bei 12 Millionen Euro. Wegen der anhaltenden Zinsflaute, der verschärften regulatorischen Anforderungen und des Umbaus zur reinen Hauptstadtsparkasse hatte das Institut für 2015 ursprünglich mit einem Fehlbetrag gerechnet.

Sparer leiden unter Niedrigzinspolitik

Für 2016 geht Vorstandschef Johannes Evers von einem Nettogewinn von 60 Millionen Euro aus. Sorgen bereite allerdings die anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Davon betroffen seien die Sparer: «Ihre Vorsorgepläne gehen nicht mehr auf.» Die Negativzinsen werde die Sparkasse an ihre Firmenkunden weiterreichen, kündigte Evers an. «Im Privatkundengeschäft stemmen wir uns dagegen, so lange wir können.»

Sparkasse will noch 2016 Kontogebühren erhöhen

Auf höhere Gebühren müssen sich die Privatkunden dennoch einstellen. «Ich gehe davon aus, dass wir in 2016 die Kontogebühren erhöhen werden», sagte der Vorstandschef. Der Umfang stehe aber noch nicht fest.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 23. März 2016 14:42 Uhr