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Falschgeld: Sieben Tipps, wie man Blüten erkennt

Man kann Falschgeld durch genaue Prüfung erkennen. Wie es geht und was man tun muss, wenn man Falschgeld im Portemonnaie hat.
Gefälschte Euro-Note
Sichergestellte, gefälschte Banknote: Fälscher drucken am häufigsten 20- und 50-Euroscheine nach. Foto: Boris Roessler © dpa

Grundsätzlich sind Euroscheine schwer zu fälschen. Die Europäische Zentralbank (EZB) will Banknoten trotzdem sicherer machen: Ab 2013 sollen schrittweise neue Noten mit verbesserten Sicherheitsmerkmalen in Umlauf kommen. Falschgeld lässt sich aber schon jetzt in vielen Fällen erkennen.

1. Bei diesen Banknoten ist das Falschgeld-Risiko hoch

Leider kann man Falschgeld kaum entkommen, denn Fälscher drucken eben nicht die großen Euroscheine nach, sondern laut Experten drucken Fälscher am häufigsten 20- und 50-Euroscheine.

2. Falschgeld fühlt sich zu glatt an

Zweifeln Verbraucher an der Echtheit einer Banknote, sollten sie mit dem Zeigefinger über den Schriftzug mit den fünf Abkürzungen für Europäische Zentralbank fahren, rät Julia Topar vom Bankenverband. Die Kürzel «BCE ECB EZB EKT EKP» oben auf der Vorderseite sind ganz leicht erhaben, wurden also von hinten in das Papier gestanzt. Etwas hervorgehoben ist auch das Trapez, das nur wenige Millimeter links unter dem Schriftzug liegt.

3. Falschgeld hat andere Papierqualität

Außerdem ist die Qualität des Papiers eine besondere. Fühlt es sich komisch an, etwa dünner oder nicht so fest, kann das ein Zeichen für Falschgeld sein. Das spürten nicht nur Experten, sagt Topar. «Wir haben ja jeden Tag Geld in der Hand.»

4. Die sichtbaren Merkmale beachten

Zum Fühlen kommt das Sehen: In jeden Schein seien mehrere sichtbare Merkmale eingearbeitet, sagt Topar. So wird beispielsweise die Wertzahl- auf der Vorderseite oben links- erst im Gegenlicht vollständig sichtbar. Flach auf dem Tisch liegend sind nur ein paar gebogene Balken zu erkennen. Darunter sind Wasserzeichen eingearbeitet, die man auch fast nur im Gegenlicht sieht. Dabei handelt es sich immer um ein Bauwerk und die Wertzahl.

5. Das Hologramm prüfen

Wer noch immer zweifelt, sollte den Schein kippen. Auf der Vorderseite muss dann das Hologramm, der glänzende Streifen rechts, in verschiedenen Farben schimmern. Es sieht aus, als wanderten die Farben hoch und runter.

6. Was mit Falschgeld zu tun ist

Zeigen die Tests, dass der Schein eine Blüte ist, muss er zur Polizei. Die Hausbank kann helfen, die letzten Zweifel aus dem Weg zu räumen.

7. Falschgeld zur Polizei bringen

Den verlorenen Wert erstattet niemand. Trotzdem sollte man Falschgeld zur Polizei bringen. Denn: Wer Falschgeld erkennt, aber nicht anzeigt, muss mit einer Geldstrafe bis zu 100.000 Euro rechnen.

Quelle: dpa
Aktualisierung: Montag, 7. September 2015 13:14 Uhr

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