Kleingeld: Wieviele Münzen müssen Verkäufer annehmen?

Kleingeld: Wieviele Münzen müssen Verkäufer annehmen?

Wer einen großen Einkauf mit Münzen bezahlen will, macht sich bei Händlern nicht immer beliebt. Wann ein Verkäufer das Kleingeld ablehnen darf.

Hand voller Euromünzen

© dpa

Bei einer einzelnen Zahlung müssen Verkäufer nur maximal 50 Münzen entgegen nehmen.

Verkäufer sind nicht dazu verpflichtet, viel Kleingeld von ihren Kunden anzunehmen. Bei einer einzelnen Zahlung müssen nur maximal 50 Münzen entgegen genommen werden. Der Bundesverband deutscher Banken in Berlin weist auf eine entsprechende EU-Verordnung hin. Bei deutschen Euro-Gedenkmünzen im Wert von je 10 Euro gelte ein Höchstbetrag von 200 Euro pro Zahlung. Scheine werden in unbegrenzter Höhe angenommen.

Deutschen Bundesbank tauscht Münzen kostenlos in Scheine

Allerdings kann der Verkäufer sich weigern, die Ware gegen einen zu großen Schein auszugeben, wenn er versichert, er habe zu wenig Wechselgeld in der Kasse. Wer zu viele Münzen in der Tasche oder diese sogar über einen längeren Zeitraum gesammelt hat, kann sie kostenfrei bei Filialen der Deutschen Bundesbank in Scheine eintauschen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 6. Mai 2014 11:52 Uhr