Riester-Rente im Test: Gute Verträge bringen deutlich mehr

Riester-Rente im Test: Gute Verträge bringen deutlich mehr

Bei Riester-Verträgen lohnt ein Vergleich der Anbieter, denn es gibt große Unterschiede bei der Höhe der garantierten Mindestrente.

Riestern fürs Alter

© dpa

Die Angebote zur Riester-Rente sollten Verbraucher vor einem Abschluss vergleichen. Ungünstige Policen bringen bis zu 17 Prozent weniger ein.

Stiftung Warentest hat Riesterpolicen verglichen. Wichtigstes Ergebnis: Die garantierte Mindestrente ist bei günstigen Verträgen 17 Prozent höher als bei ungünstigen Policen.

Welche Riesterpolicen mit "Gut" bewertet wurden

Insgesamt nahmen die Tester für die Zeitschrift «Finanztest» (Heft 10/2012) 29 Angebote unter die Lupe. Die Note «gut» erhielten nur 5 Riesterpolicen, darunter sind die Tarife der Huk24, Alte Leipziger, Debeka, Hanno­versche und Hanse Merkur. Die Note «sehr gut» wurde nicht vergeben.

Die Tester untersuchten dabei Angebote für einen 37-jährigen kinderlosen Modellkunden, der 30 Jahre lang jährlich einen Eigenbeitrag von 1046 Euro einzahlt. Dazu kommt die staatliche Grundzulage von 154 Euro, insgesamt also 1200 Euro.

Bis zu 23 Euro Unterschied pro Monat

Verträge vergleichen lohnt sich, denn: Je nach Anbieter bekommt der Modellkunde eine garantierte Monatsrente zwischen 138 Euro und 161 Euro. Der Unterschied zwischen der höchsten und niedrigsten Garantierente beträgt also 23 Euro pro Monat. Im Laufe der Jahre summiert sich das: Nach 15 Jahren beträgt der Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Angebot 4140 Euro.

Und: Versicherer, die hohe Abschluss- und Verwaltungs­kosten verlangen, können ihren Kunden bei Vertrags­abschluss keine ordentliche Mindest­rente zusagen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 19. September 2012 16:42 Uhr

Mehr zum Thema