Großeltern sollten Chatten lernen

Großeltern sollten Chatten lernen

Für einen guten Kontakt von Oma und Opa zu den Enkeln ist "neumodischer Kram" wie der Austausch per Chat wichtig. Denn die Süßen schreiben keine Briefe.

Mit den Enkeln chatten

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Großeltern können sich mit den Enkeln per Chat austauschen.

Großeltern müssen technisch auf dem Laufenden bleiben. Das gilt umso mehr, wenn viele Kilometer zwischen dem eigenen Wohnort und dem der Kinder und Enkel liegen.

WhatsApp statt E-Mail für Oma und Opa

«E-Mail genügt da eigentlich schon nicht mehr», sagt der Gerontologe Prof. Eckart Hammer, der an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg lehrt. «Es sollte schon Whatsapp sein, wo man sich niedrigschwellig Bilder und Mitteilungen schicken kann.» Auch andere Instant-Messaging-Dienste wie Threema, Telegram oder Signal sind selbstverständlich OK.

Einfach raushalten ist keine gute Idee

Sich einfach rauszuhalten nach dem Motto «Den neumodischen Kram mache ich nicht mit» - das geht dagegen nicht, wenn man in Kontakt bleiben möchte.

Kinder kommunizieren heute per Chat

«Kinder schreiben Briefe in der Regel nur, wenn sie dazu gezwungen werden» - sie kommunizieren per Chat, stellt Hammer klar. Wer im Gespräch bleiben will, muss deshalb in der Lage sein, Bilder und Nachrichten zu empfangen und zu senden.

Smartphone von Enkeln einrichten lassen

Am besten lassen sich Großeltern das Smartphone von den Enkeln einrichten, wenn sie zu Besuch sind. Auch wenn man so den Kontakt hält, kann allerdings das großelterliche Haus eine handyfreie Zone sein, betont Hammer: In der Regel akzeptierten Kinder, wenn dort andere Regeln gelten als daheim.
Messenger-Apps auf dem Smartphone
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Messenger-Alternativen zu WhatsApp

Es muss nicht immer WhatsApp sein: Mittlerweile gibt es viele Alternativen zu dem Messenger. Auch der Datenaustausch zwischen WhatsApp und Facebook kann damit umgangen werden. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 19. Januar 2018