Babynamen: Eltern können sich beraten lassen

Babynamen: Eltern können sich beraten lassen

Nicht alle Eltern wollen sich den Namenstrends anschließen und wählen lieber einen seltenen Namen für ihr Kind. Ist dieser sehr ungewöhnlich, sollten sie sich beraten lassen.

Beliebteste Vornamen 2016

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Maximilian und Sophie/Sofie stehen weiter an der Spitze der beliebtesten Vornamen in Deutschland. Das teilte die Gesellschaft für deutsche Sprache mit.

Manche Eltern sind sich bei der Wahl des Vornamens für ihr Baby sehr unsicher - mitunter klingt er schön, es gibt aber Zweifel wegen der Bedeutung oder des Ursprungs. Ist der Wunsch-Name sehr ungewöhnlich, kann es auch Probleme mit dem Standesamt geben.

Telefonische Beratung von der Gesellschaft für deutsche Sprache

Wer sich dazu beraten lassen will, kann sich zum Beispiel telefonisch an die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) wenden. Dort gibt es auch Hilfe, wenn ein Sachbearbeiter in einem Standesamt sich weigert, einen bestimmten Namen für ein Kind einzutragen - zum Beispiel weil er sehr ungewöhnlich ist oder weil er sowohl für einen Jungen als auch für ein Mädchen vergeben werden könnte.

Klärung durch ein Gutachten zum Namen

"In solchen Fällen können wir oftmals mit einem Gutachten Abhilfe schaffen", sagt Andrea-Eva Ewels, Geschäftsführerin der GfdS. Die GfdS erhebt für ein solches Gutachten eine Gebühr von 30 Euro. "In aller Regel erkennen Standesämter GfdS-Gutachten an", sagt Ewels. Wer generell wissen möchte, womit ein Name allgemein assoziiert wird, kann auch im Internet in einem sogenannten Onogramm nachschauen.
Gut betreut vom Babysitter
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 6. April 2016