Schulferien: Kinder brauchen eine Pause vom Lernen

Während der Ferien ist es für Kinder wichtig sich zu erholen. Das bedeutet auch eine Auszeit vom Lernen zu bekommen. Wie Eltern ihre Kinder dennoch fördern können.
Sommerferien Symbolbild
Die Sommerferien sollten für Kinder weitgehend frei vom Lernen sein. © dpa

Sechs Wochen Schulferien, sechs Wochen Pause vom Lernen? Nicht alle Eltern und Experten sind sich einig, ob Kinder ihre Sommerferien komplett ohne Schulbücher verbringen sollten. Der Bundesverband der Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN) empfiehlt, beides ausgewogen miteinander zu kombinieren. Eltern sollten vor allem auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes achten.

Richtige Balance zwischen Lernen und Ferien

"Schulkinder arbeiten hart und sind einem enormen
Leistungsdruck ausgesetzt. Sie brauchen ihren Erholungsurlaub wie jeder erwachsene Arbeitnehmer", konstatiert Dr. Cornelia Sussieck, Vorsitzende des VNN. "Jedoch schließen sich Erholung und Lernen keineswegs aus." Vor allem Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten mit dem Lernpensum oder dem Lerntempo in der Schule haben, sollten die Ferien nutzen, um Lücken zu schließen, Lernstoff aufzuarbeiten und Gelerntes zu verfestigen. Die Ferien eröffnen die Chance, ohne Stress, frei von Leistungs- und Notendruck zu lernen. So können sich Erfolgserlebnisse schneller einstellen und die Schüler die Freude am Lernen zurückgewinnen.

Tipps für spielerisches Lernen in den Ferien

Damit sich dennoch Erholung einstellt, empfiehlt der VNN Eltern eine Ferienphase einzuplanen, in der die Schulbücher am besten in den Schrank geräumt werden. In der restlichen Zeit sei es sinnvoll das Lernen spielerisch in den Alltag zu integrieren. Haben Sohn oder Tochter Schwierigkeiten mit dem Rechnen, können sie zum Beispiel beim Einkaufen die Preise im Kopf addieren oder ausrechnen, wie viele Kugel Eis sie sich von ihrem Taschengeld leisten können. Hakt es beim Lesen, können Kinder ihren Eltern die Speisekarte oder bei Spielen die Spielanleitung vorlesen. Beim Würfelspiel lässt sich außerdem das Einmaleins trainieren.

Lernfahrplan als Unterstützung

Ab der zweiten Ferienhälfte kann der Schulstoff wiederholt werden. Dazu empfiehlt der VNN einen Lernfahrplan festzulegen. Eltern und Kind entscheiden gemeinsam, wann und wie lange das Üben dauert. Ein bis zwei Stunden pro Tag seien dabei ausreichend. Die Vorteile des Systems: "Das Kind weiß, wann es frei hat und kann sich darauf freuen", sagt Cornelia Sussieck. Außerdem bleibe bei diesem Lernpensum noch genug Zeit für Freunde und Freibad.

Quelle: Berlinonline/dpa/VNN Bundesverband der Nachhilfe- und Nachmittagsschulen e.V.
Aktualisierung: 3. Juli 2013

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