E-Bikes und Pedelecs: Oft ist eigene Versicherung nötig

E-Bikes und Pedelecs: Oft ist eigene Versicherung nötig

Von Pedelec- und E-Bike-Fahrern verursachte Schäden sind nicht automatisch von der Haftpflichtversicherung abgedeckt. Das gilt vor allem für Elektrofahrräder mit viel Leistung.

E-Bike

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Auf Geschwindigkeit und Leistung kommt es an: Fahrer von E-Bikes oder Pedelecs sollten ihren Versicherungsschutz überprüfen.

Wer ein E-Bike oder Pedelec fährt, sollte seinen Versicherungsschutz überprüfen. Je nach Motorstärke sind Schäden, die der Fahrer mit einem solchen stromunterstützen Fahrrad verursacht, nicht automatisch über die private Haftpflichtversicherung abgedeckt.

Haftpflicht kann Elektrofahrräder einschließen

Zwar schließen einige Versicherer die Elektrofahrräder bei ihren Bedingungen ein - aber nur, wenn diese maximal 25 Kilometer pro Stunde fahren können und höchstens 250 Watt Leistung haben.

Versicherungspflicht für E-Bikes und Pedelecs mit viel Leistung

Liegen Geschwindigkeit und Leistung darüber, gilt: «Besitzer sind verpflichtet, sie zu versichern», erklärt Bianca Boss vom Bund der Versicherten. Dafür müssen sie - wie mit einem Mofa - das Fahrrad anmelden und ein Versicherungskennzeichen anbringen.

Einige Fahrradversicherungen übernehmen Reparaturkosten

Bei teuren Exemplaren können Besitzer über weitere Absicherungen nachdenken, sagt Boss. Die Hausratversicherung kommt in der Regel für Schäden durch Hagel, Feuer, Sturm oder Einbruchdiebstahl auf. Fahrradversicherungen übernehmen mitunter Reparaturkosten und Leistungen bei Unfällen.

Absicherung gegen Fahrraddiebstahl erfragen

Wichtig hierbei: Der Besitzer sollte vorab mit dem Versicherer klären, ob die Police auch für E-Bikes oder Pedelecs greift und unter welchen Voraussetzungen die Fahrräder gegen Diebstahl abgesichert sind.
Radfahren in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 15. April 2016