Bußgelder für Fahrradfahrer: Wann welche Strafen drohen

Bußgelder für Fahrradfahrer: Wann welche Strafen drohen

Betrunken, ohne Licht oder über rote Ampeln zu fahren, kann auch für Fahrradfahrer teuer werden. Telefonieren oder lautes Musikhören während der Fahrt werden ebenfalls geahndet.

fahrrad fahren bußgelder verkehrsrecht

© dpa

Wer beim Radfahren sein Handy benutzt, riskiert ein Bußgeld. Denn Sicht und Gehör dürfen nicht behindert werden.

Wer beim Telefonieren während einer Fahrradfahrt erwischt wird, muss mit 25 Euro Bußgeld rechnen. Darauf weist der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) hin.

Beim Fahrradfahren telefonieren: Freisprechanlage ist Pflicht

Theoretisch dürften Radler zwar mit einer für das Fahrrad geeigneten Freisprecheinrichtung zum Telefon greifen. Diese sollte jedoch stets ohne den Einsatz von Kopfhörern genutzt werden - denn laut der Straßenverkehrsordnung dürfen Sicht und Gehör des Radfahrers nicht behindert werden. Wer sich nicht an die Regeln hält, kann mit 25 Euro zur Kasse gebeten werden. Wer so laut Musik hört, dass eine Behinderung entsteht, zahlt 15 Euro.

Fahren ohne Licht: Bußgeld von 20 Euro möglich

Ohne Licht durch die Nacht zu radeln, ist nicht nur gefährlich - wer von der Polizei dabei erwischt wird, kann sich laut KS auf ein Bußgeld von 20 Euro einstellen.

Über rote Ampeln fahren kostet bis zu 160 Euro

Ohne Hände am Lenker das Rad zu steuern, kostet 5 Euro Bußgeld. Teurer wird es, wenn Radfahrer über eine rote Ampel fahren: Im günstigsten Fall zahlen sie 45 Euro, doch gefährden sie dabei andere, steigt der Betrag auf 100 Euro. Wer noch nach einer Sekunde Rotzeit über die Ampel pedaliert, muss bis zu 160 Euro zahlen.
Arbeiten am Laptop
© Drobot Dean - stock.adobe.com

Berlin-Mail für Individualisten

Zeig, dass Du Berliner bist und sichere Dir Deinen.Namen@Berlin.de als E-Mail-Adresse. Die sichere und zuverlässige Berlin-Mail bietet alles, was Du für den Alltag im Internet brauchst. mehr

Radfahren unter Alkoholeinfluss: Strafen schon bei wenigen Promille

Beim Thema Alkohol am Lenker weist der KS darauf hin, dass bei 1,6 Promille die Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit liegt. Doch auch bei geringeren Promillewerten drohten Strafen - und zwar dann, wenn Radfahrer mit sogenannten alkoholbedingten Ausfallerscheinungen wie Schlangenlinien oder durch einen Unfall auffallen.
Radfahren in Berlin
© dpa

Fahrrad

Alle Infos rund ums Fahrrad: Fahrradtypen, Tipps zu Fahrradkauf, Reparatur und Pflege, Sicherheit, Verkehrsrecht und mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 29. März 2016