Ziviler Ungehorsam gegen den Klimawandel

Ziviler Ungehorsam gegen den Klimawandel

Mit verschiedenen kreativen Protestaktionen will die Umweltbewegung Extinction Rebellion bald Berlin blockieren.

Extinction Rebellion

© dpa

Demonstranten liegen bei einer Aktion der Bewegung Extinction Rebellion im Regierungsviertel auf dem Boden.

Einen kleinen Vorgeschmack gaben die Aktivisten nach einer Pressekonferenz bereits am Donnerstag (5. September 2019) in Berlin. Mehrere Dutzend Mitglieder der Bewegung blockierten die Warschauer Straße kurzzeitig und forderten unter anderem ein Umdenken in der Klimapolitik. Bei der unangemeldeten Demonstration lag außerdem das deutschsprachige Buch «Wann, wenn nicht wir - ein Extinction Rebellion Handbuch» aus, das am Mittwoch erschien.
Die Extinction Rebellion - zu Deutsch «Rebellion gegen das Aussterben» - macht seit Ende 2018 immer wieder mit Protestaktionen auf sich aufmerksam. Sie will damit Regierungen zum Umdenken in ihrer Klimapolitik bringen. Für den 7. Oktober hat die Bewegung zu einem einwöchigen globalen Aufstand aufgerufen. Aktionen unter anderem in Berlin, Paris, London und New York sollen den Forderungen der Aktivisten Nachdruck verleihen.
«Die Normalität wird unterbrochen», kündigte Sina Kaufmann von der Ortsgruppe Berlin an. In der Hauptstadt hat die Bewegung zusätzlich vom 5. bis zum 13. Oktober ein Camp im Regierungsviertel angemeldet. Dort sollen sich Menschen über die Rebellion informieren können.
Panorama Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 5. September 2019