Weniger Tempo bei Inbetriebnahme von Ladesäulen

Weniger Tempo bei Inbetriebnahme von Ladesäulen

Im laufenden Jahr hat die Zahl der im öffentlichen Auftrag neu errichteten Ladesäulen für Elektro-Autos abgenommen. Das soll sich bald ändern.

E-Ladestation

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In den ersten sieben Monaten 2019 hat das vom Senat beauftragte Unternehmen Allego 17 Ladeeinrichtungen neu in Betrieb genommen, wie aus einer Antwort der Senatsverwaltung auf eine Anfrage der CDU-Fraktion hervorgeht. Diese liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Jede Ladeeinrichtung verfügt in der Regel über mehrere Ladepunkte, an der Nutzer die Batterien ihrer Autos aufladen können. Im Gesamtjahr 2018 waren 59 Einrichtungen neu in Betrieb genommen worden.

800 Ladepunkte für Elektroautos in Berlin

Insgesamt sind in Berlin 415 Ladeeinrichtungen mit knapp 800 Ladepunkten verfügbar, darunter auch solche anderer gewerblicher Betreiber. Ein Großteil davon befindet sich im sogenannten halböffentlichen Raum - also auf öffentlich zugänglichen Grundstücken in Privatbesitz. Zum 1. Januar dieses Jahres waren dem Kraftfahrtbundesamt zufolge mehr als 3100 Privatautos mit Elektroantrieb in Berlin gemeldet, darunter auch sogenannte Plug-In-Hybride.
Die CDU-Fraktion kritisierte den Ausbaustand bei Ladesäulen als deutlich zu niedrig. Es sei «höchst unseriös», wenn Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) «von Klimaschutz und Verkehrswende redet, aber den Ausbau von Nahverkehr und Ladeanschlüssen vernachlässigt. Wir fordern hier seit Jahren mehr Tempo», teilte der verkehrspolitische Fraktionssprecher, Oliver Friederici, mit.

Weitere Ladesäulen in Berlin geplant

Die Senatsverwaltung will über Allego bis Ende 2020 insgesamt bis zu 1140 Ladepunkte errichten lassen, wie aus der Antwort hervorgeht, «darunter 40 Schnellladepunkte».
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 19. August 2019