Klima-Aktivisten vor wirtschaftsnaher Initiative

Klima-Aktivisten vor wirtschaftsnaher Initiative

Ein Jahr nach Beginn der Fridays for Future-Bewegung will der Berliner Ableger der Gruppe am heutigen Freitag (16. August 2019) mit einem Demonstrationszug zum Büro der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ziehen.

Fridays for Future

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Ein «Fridays for Future»-Protest in Berlin.

Die Klimaaktivisten kritisieren die von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanzierte Initiative für ihre Positionen in Sachen Klimaschutz. Die INSM vertrete energieintensive Unternehmen und gaukle Interesse am Klimaschutz vor, hieß es in einer Pressemitteilung. Deswegen will die Bewegung Freitagmittag mit Töpfen und Kochlöffeln Lärm machen. Zur Demonstration, die am Invalidenpark startet, sind nach Polizeiangaben 500 Menschen angemeldet.
«Wir betonen, dass die INSM zum Paris-Agreement steht», sagte der Pressesprecher der INSM am Donnerstag auf Anfrage der dpa mit Bezug auf das bei der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in der französischen Hauptstadt verabschiedete Abkommen. Die Initiative sei kein Gegner der Klimaaktivisten und sehe viele Gemeinsamkeiten beim Thema Klimaschutz. Ein Gesprächsangebot mit der Aktivistin Luisa Neubauer sei bisher abgelehnt worden. Von Fridays for Future hieß es, dass es in der Zukunft Gespräche geben werde.
Greta Thunberg
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Archiv: Fridays for Future mit Greta Thunberg

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Panorama Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 16. August 2019