Windenergie-Branche: Ausbau stagniert in Brandenburg

Windenergie-Branche: Ausbau stagniert in Brandenburg

Die Brandenburger Windenergie-Branche vermisst bei der rot-roten Landesregierung ausreichende Unterstützung beim Ausbau der Anlagen.

Windenergie Anlagen

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Bundesverband WindEnergie protestiert gegen Brandenburger Moratorium.

Planungszeiträume von Politik und Energiewirtschaft verliefen nicht parallel, kritisierte Jan Hinrich Glahr, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie Berlin-Brandenburg am Dienstag bei der Jahrespressekonferenz in Berlin. Der Bau neuer Anlagen sei im Vorjahr im Vergleich zu 2017 um 47 Prozent zurückgegangen. Seit 2015 werde nicht mehr ausreichend kommuniziert, dass Windenergie notwendig und von regionalem Nutzen sei. Spätestens wenn die Verstromung der Braunkohle 2038 zu Ende gehe, könnten die erneuerbaren Energien wieder zur Wertschöpfung in der Lausitz beitragen.
So soll für den Bau von Anlagen in Gebieten, in denen Regionalplanungen wegen Klagen noch keinen Bestand haben, ein zweijähriges Moratorium gelten. Damit soll bei einem fehlenden Regionalplan die Genehmigung neuer Anlagen grundsätzlich verhindert werden. Zudem sollen die Betreiber künftig eine Sonderabgabe an die betroffenen Kommunen zahlen. Der Bundesverband WindEnergie befürchtet, dass insbesondere das Moratorium den Bau neuer Anlagen auf Jahre hinaus blockieren könnte.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 5. März 2019