Heizkosten sparen: Tipps und Tricks

Heizkosten sparen: Tipps und Tricks

Wie man die Heizkosten senken kann, ohne frieren zu müssen.

Regler am Heizkörper

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Wer die Heizung etwas runter dreht, kann viel Geld sparen.

Mieter haben zwar keine Möglichkeit, Heizkosten durch große Energiespar-Investitionen zu senken, können aber trotzdem einiges tun, um Geld zu sparen.

Heizkosten senken durch Verbrauchskontrolle

Nur wer seine Verbrauchsdaten regelmäßig kontrolliert, kann beurteilen, ob die höhere Heizkostenabrechnung auf einen gestiegenen Verbrauch oder auf die Entwicklung der Energiepreise zurückzuführen ist.

Kosten sparen durch niedrigere Raumtemperatur

Wer nur so viel heizt, wie tatsächlich benötigt wird, kann die Heizkosten deutlich senken. Wird in einem Raum die Temperatur von 24 Grad auf 20 Grad gesenkt, bedeutet dies ein Einsparpotenzial von etwa 20 Prozent.

Feuchtigkeit treibt Heizkosten hoch

Kühle, ungeheizte Räume dürfen nicht mit der Luft aus wärmeren Räumen geheizt werden, denn dabei gelangt auch Feuchtigkeit in den kühleren Raum und das Schimmelpilzrisiko steigt. Empfehlenswert ist eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent.

Fenster und Türen abdichten spart Heizkosten

Dichtungsbänder und Bürstendichtungen unter den Türen kann man leicht selbst anbringen und so Zugluft und Energieverluste vermeiden. Abdichtungsmaßnahmen an Fenstern und Türen sind Mietern grundsätzlich erlaubt. Denn das Einkleben der Dichtung und das Anbringen von Leisten ist kein Eingriff in die Bausubstanz und kann beim Auszug entfernt werden.

Thermostatventile korrekt einstellen

Thermostatventile lassen nicht umso mehr Wärme durch, je weiter man sie aufdreht. Ist ein Ventil nur ein Grad über der aktuellen Raumtemperatur eingestellt, so ist das Ventil bereits voll geöffnet. Ein Grad darunter schließt es. Ein kaltes Zimmer wird nicht schneller warm, wenn das Thermostatventil bis «5» aufgedreht wird. Durch das volle Aufdrehen heizt das Ventil lediglich über die gewünschte Temperatur unnötig den Raum auf.

Thermostatventile mit Zeitsteuerung verwenden

Mieter können Thermostatventile gegen elektronische Thermostatventile mit Zeitsteuerung austauschen. Diese können so eingestellt werden, dass die Temperatur automatisch zu bestimmten Zeiten erhöht oder gesenkt wird. Dadurch kann der Mieter beispielsweise seine eigene Nachtabsenkung programmieren.

Auch Dämmung der Nischen spart Heizkosten

Sind zwischen Heizkörper und Außenwand Nischen vorhanden, können hinter dem Heizkörper Dämmstoffplatten angebracht und so die Wärmeverluste um bis zu 15 Prozent reduziert werden. Als Dämmung kann man auch eine bis zu fünf Zentimeter starke alubeschichtete Styroporplatte verwenden. Allerdings muss diese vollflächig aufgeklebt werden, damit es nicht zu Schimmelbildung kommt. Weil solche Nischen oft schwer zugänglich sind, sollte möglichst ein Fachmann sie isolieren.

Heizkörper entlüften und nicht abdecken

Wenn die Heizung gluckert, ist Luft drin. Dann muss der Heizkörper entlüftet werden. Mit einem speziellen Schlüssel geht dies sehr einfach. Wird es trotzdem nicht warm, sind Vermieter oder Hausverwaltung gefragt. Denn dann ist unter Umständen zu wenig Wasser im Heizungssystem. Außerdem darf man Heizkörper nicht abdecken. Unter einem Heizkörper staut sich die Wärme, wenn er durch Verkleidungen, Möbel oder Vorhänge verdeckt wird.
Heizkosten sparen
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Quelle: aja/dpa

| Aktualisierung: 29. Juni 2018

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