"Pokémon Go": Anpassung an deutsches Recht

"Pokémon Go": Anpassung an deutsches Recht

Mit der Änderung seiner Nutzungbedingungen und Datenschutzrichtlinien geht "Pokémon Go"-Entwickler Niantic einen Schritt auf seine Fans zu. Was genau hat sich verändert?

"Pokémon Go"

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Anpassung an deutsches Recht: Niantic hat die Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von "Pokémon Go" angepasst.

Gute Nachrichten für "Pokémon Go"-Spieler: Game-Entwickler Niantic will seine Nutzungsbedingungen und die Datenschutzrichtlinien bis zum Jahresende in 15 Punkten nachbessern, die gegen deutsches Recht verstoßen.

Weitergabe von personenbezogenen Daten möglich

Das teilt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit, der das Unternehmen Mitte Juli abgemahnt hatte. In der Datenschutzerklärung fanden sich bislang etwas schwer verständliche oder zu weitreichende Einwilligungserklärungen. So konnten personenbezogene Daten nach Ermessen des Spielentwicklers an unbeteiligte Dritte weitergegeben werden.

Entwickler Niantic lenkt ein

Niantic habe nun zu allen beanstandeten Klauseln eine Unterlassungserklärung abgegeben, so der vzbv weiter. Bis zur Nachbesserung dürfe sich der Entwickler auch nicht mehr auf die beanstandeten Klauseln berufen.

Klauseln zum Nachteil des Spielers

Darin hatte sich der Entwickler etwa auch vorbehalten, den mit dem Spieler geschlossenen Vertrag jederzeit abzuändern oder Dienste ganz einzustellen - ohne jede Rückerstattung von Geld, das etwa in In-App-Käufe geflossen ist. Ebenso kritisch: Die Nutzungsbedingungen, für die kalifornisches Recht gelten soll, enthielten auch weitreichende Haftungs- und Gewährleistungsausschlüsse.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 26. Oktober 2016 15:58 Uhr

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