"Pokémon Go": Alle Infos zum Spielehit für iOS und Android

Monster sammeln, trainieren und gegeneinander antreten lassen: Das Smartphone-Spiel „Pokémon Go“ holt die kleinen Ungeheuer nun auch ins reale Leben – mit durchschlagendem Erfolg.
"Pokémon Go": Die Jagd in Berlin ist eröffnet
Ein "Pokémon Go"-Spieler am Brandenburger Tor © dpa

Besonders bei Kindern und Jugendlichen erfreut sich die bunte Welt rund um Pikachu und dessen Trainer Ash großer Beliebtheit. Zunächst als Konsolenspiel für den Nintendo Game Boy konzipiert, hat sich die Serie im Laufe der Jahre stetig weiterentwickelt: Auf eine Anime-Serie folgten zahlreiche Kinofilme, ein Sammelkartenspiel und ein ganzes Merchandise-Imperium. Der neueste Streich von Nintendo und Entwickler Niantic: ein Augmented Reality Spiel, bei dem die kleinen Monster Einzug in die reale Welt erhalten. Nach dem Start in den USA, Australien und Neuseeland ist die Jagd nun auch auf iOS- und Android-Devices in Deutschland eröffnet.

"Pokémon Go" auf dem iPhone
"Pokémon Go" markiert wichtige Punkte auf einer virtuellen Landkarte.

"Pokémon Go": Darum geht’s!

Das Prinzip ist denkbar einfach: Der Spieler bewegt sich mittels einer auf dem Smartphone eingeblendeten Karte durch die reale Welt. Hin und wieder tauchen darin Pokémons aller Art auf, die vom Spieler eingefangen werden müssen. Hierfür wechselt das Smartphone in die Augmented Reality-Ansicht, wodurch die Grafiken der knuffigen Monster in die reale Welt eingebettet werden. Um das Pokémon einzufangen, steht dem Spieler der sogenannte Pokéball zur Verfügung, der sich mit einer einfachen Fingerbewegung auf das Ziel schnippen lässt. Bei einem Treffer wandert das Pokémon in die eigene Sammlung und kann anschließend trainiert oder in den Kampf gegen andere Kreaturen geschickt werden – ganz wie in der gleichnamigen Fernsehserie.

Eine Gruppe Jugendlicher spielt "Pokémon Go"
Gemeinsam auf Monsterjagd gehen - "Pokémon Go" macht's möglich!

Suchterregendes Spielprinzip

Hersteller Niantic setzt bei "Pokémon Go" ganz klar auf eine stark ausgeprägte Suchtspirale: neue Monster fangen, alte trainieren und so immer stärker und mächtiger werden. Allerdings sind der Sammelei zumindest in der Theorie Grenzen gesetzt: Die Pokébälle, unverzichtbar für den Aufbau der eigenen Sammlung, sind begrenzt. Nachschub lässt sich zwar ebenfalls finden, viel schneller geht es allerdings über In-App-Käufe. Das Prinzip scheint aufzugehen: Laut der Website thinkgaming.com setzen Nintendo und Niantic bereits kurz nach Release der App rund 1,6 Millionen US-Dollar pro Tag um. Aktuell machen sich ca. 170.000 neue Pokémon-Jäger täglich auf die Jagd nach Pikachu, Glurak, Biasam und Co.

"Pokémon Go": Das nächste Monster kann überall lauern
Bunt, grell, japanisch: "Pokémon Go" fasziniert die Fans

"Pokémon Go" in Berlin: Die Monsterjagd hat begonnen

Auch wenn es für Berliner Pokémon-Fans etwas länger gedauert hat: Die Jagdsaison ist seit Juli 2016 offiziell eröffnet! Der ursprüngliche Starttermin der App musste aufgrund einer Überlastung der Server um einige Tage verschoben werden, wie die Website gamestar.de berichtet. Besonders Großstädte wie Berlin bieten sich indes für die Pokémon-Jagd an, finden sich benötigte In-Game-Items doch oftmals an bekannten Sehenswürdigkeiten. Laut heise.de soll "Pokémon Go" darüber hinaus auch in Schwellenländern wie Brasilien oder Indien an den Start gehen. Nutzer sollten übrigens immer auf die offizielle Version der App im Apple Store oder bei Google Play zurückgreifen. Versionen, die auf Websites von Drittanbietern heruntergeladen werden können, sind indes nicht zu empfehlen. Nicht selten wird neben dem eigentlichen Spiel noch ein Virus oder Trojaner mitinstalliert.

"Pokémon Go": Bereits jetzt ein voller Erfolg für Niantic und Nintendo

Wie Insider berichten, ist "Pokémon Go" bereits jetzt ein durchschlagender Erfolg – zumindest für Entwickler und Publisher. So berichtet heise.de, dass die Aktie des japanischen Konsolenherstellers Nintendo durch den fulminanten Start der App bereits um rund 25 Prozent zugelegt hat. Auch Kriminelle haben mittlerweile das Potenzial der Monster-Hatz für sich entdeckt: So hat eine Gruppe Jugendlicher im Bundesstaat Missouri angehenden Monster-Jägern an einem sogenannten Poké-Stop aufgelauert und mit einer Waffe ausgeraubt. Als Poké-Stop wird ein Ort in der realen Welt bezeichnet, an dem Spieler z.B. Gegenstände finden können. Laut "USA Today" kam es bislang zu zehn bis elf solcher Raubüberfälle.

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Aktualisierung: Mittwoch, 3. Januar 2018 17:55 Uhr

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