Fakeshops durch Onlinerecherche und Testanrufe entlarven

Fakeshops durch Onlinerecherche und Testanrufe entlarven

Ein Smartphone zum halben Preis? Solche Angebote locken Schnäppchenjäger oft auf Webseiten gefälschter Online-Shops. Wer unsicher ist, kann die Anbieter mit wenig Aufwand testen.

Hand auf Computertastatur

© dpa

Bei ungewöhnlich günstigen Online-Angeboten sollte man vorsichtig sein.

Beim Shoppen im Internet stoßen Verbraucher manchmal auf Onlineshops, die Misstrauen auslösen. Stutzig werden kann man zum Beispiel, weil die Gestaltung einer Seite unseriös wirkt oder Preise unrealistisch niedrig sind.

Kurze Recherche gibt Sicherheit

Wer Zweifel an der Verlässlichkeit eines Anbieters hat, sollte online kurz recherchieren, ob andere Verbraucher mit der Firma schon Erfahrungen gemacht haben, rät der Verbraucherinitiative Bundesverband.

Fake-Shop mit Testanruf enttarnen

Wenn eine Telefonnummer angegeben ist, kann ein kurzer Testanruf klären, ob es sich um einen echten Händler oder einen betrügerischen Fake-Shop handelt.

Impressum muss vollständig sein

Im Impressum sollte nicht nur ein Postfach, sondern eine exakte Postadresse angegeben sein. Außerdem müssen dort unter anderem auch Handelsregistereintrag und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer stehen.

Steuernummer von Onlineshop recherchieren

Zusätzliche Hinweise über die Seriosität einer Firma kann die Onlinesuche nach der Steuernummer geben, erklären die Verbraucherschützer. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Shops sollten Bestell- und Liefermodalitäten erklären sowie Hinweise auf das Widerrufsrecht enthalten.

Zertifikat des Shops prüfen

Verschiedene Zertifikate können seriöse Shops kennzeichnen. Nach welchen Kriterien ein Siegel vergeben wird und ob es verlässlich ist, kann man auf www.label-online.de herausfinden. Dieses Portal wird vom Verbraucherinitiative Bundesverband betrieben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 12. Januar 2018 14:31 Uhr

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