Nutzung von illegalen Streaming-Diensten nicht ohne Risiko

Nutzung von illegalen Streaming-Diensten nicht ohne Risiko

Illegale Streaming-Dienste im Internet sind nach wie vor eine rechtliche Grauzone. Dennoch erfreuen sich entsprechende Portale großer Beleibtheit.

Grauzone Internetstreaming

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Illegales Streaming von Filmen und Musik im Netz ist eine rechtliche Grauzone. Nutzer müssen stets mit einer juristischen Auseinandersetzung rechnen.

Nutzer illegaler Livestream-Angebote bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone. Konkrete höchstrichterliche Entscheidungen, ob allein schon das Anschauen eines illegalen Streams eine Rechtsverletzung darstellt, gibt es laut Rechtsportal irights.info bislang nicht.

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

Ein Restrisiko für juristischen Ärger besteht für Stream-Zuschauer auf jeden Fall. Ärger können Nutzer den Angaben nach schon bekommen, wenn es sich um eine offensichtlich rechtswidrige Quelle handelt. Lässt sich also ohne große Recherche feststellen, dass ein Portal oder eine Webseite sicher keine Genehmigung hat, die angebotenen Filme, TV-Shows oder Sportübertragungen zu streamen, schützt Unwissenheit nicht vor Strafe.

Vorsicht vor Abofallen oder Schadsoftware

Von dieser rechtlichen Grauzone abgesehen, gibt es neben der Fairness gegenüber den Urhebern noch mehr Gründe, fragwürdige Streaming-Angebote nicht zu nutzen: Denn auf den Portalen können Abofallen und andere Gefahren wie aggressive Werbung oder sogar Schadsoftware lauern, warnen die Experten.
Mysterium Bandbreite
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 12. Januar 2018 15:23 Uhr

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