Digitale Kettenbrief erkennen und löschen

Digitale Kettenbrief erkennen und löschen

Kettenbriefe sind keine Erfindung des Internets, schon früher wurden sie per Post versandt. Heute landen sie als Mail in der Inbox. Aber wie lassen sich die digitalen Kettenbriefe erkennen?

Spam-Mails im E-Mail-Postfach

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Spam-Mails können eine große Gefahr für Computernutzer darstellen. Experten raten dazu, sie ungeöffnet zu löschen.

Kettenbriefe liegen heute kaum noch im Briefkasten, sondern fluten in virtueller Form E-Mail-Postfächer, Timelines oder Messenger. Doch geändert haben sich nur die Versandwege, nicht aber die Maschen, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Digitale Kettenbriefe: Gleichen Methoden wie früher

Nach wie vor würden Gutscheine fürs Weiterleiten versprochen, oder die Hintermänner gehen über Emotionen, etwa mit der - frei erfundenen - Krebserkrankung eines Menschen und der damit verbundenen Aufforderung, die Nachricht weiterzuschicken, um etwa einen Knochenmarkspender zu finden.

Verbraucherschützer: "Digitale Kettenbriefe direkt löschen"

Doch am Ende gehe es immer nur darum, Adressdaten abzugreifen. Wer den Aufforderungen in den Kettenbriefen nachkommt, erhält in der Folge oft jede Menge Spam oder wird sogar Opfer eines Identitätsdiebstahls. Deshalb gilt nach wie vor die Devise: nicht weiterleiten, sondern direkt löschen, raten die Verbraucherschützer.

Vorsicht bei enthaltenen Verlinkungen

Stutzig werden sollte man schon bei der Aufforderung, eine Nachricht an viele Leute weiterzuleiten. Solche Botschaften gilt es, sofort zu löschen. Auf Links sollte man gar nicht erst klicken, keine Anhänge öffnen oder persönlichen Daten angeben und ohnehin niemals Geld überweisen. Wer eine Ketten-Botschaft von Freunden oder Bekannten erhalten hat, sollte diese darüber informieren, was sie da eigentlich verschickt haben.
Mysterium Bandbreite
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 15. Januar 2018 18:53 Uhr

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