DSL-Vergleich

DSL-Rechner

DSL-Tarife unabhängig vergleichen: Wer den optimalen DSL-Internetanschluss sucht, kann die Konditionen verschiedener Internet- und Kabelanbieter vergleichen - ob DSL-Flatrate, Surfstick, mit oder ohne Telefon-Flatrate. Dies ist ein Angebot von Preisvergleich.de.

Worauf ist bei einem Anbietervergleich zu achten?

Wer einen günstigeren DSL-Anbieter finden möchte, sollte beim Vergleichen und der späteren Kündigungen einiges beachten. Nicht nur die Kündigungsfristen sollten bekannt sein, sondern auch der eigene Bedarf und eine langfristigere Planung. Wer ganz ohne System sucht, droht, sich im Tarifdschungel der Internetprovider zu verlieren.

Formalitäten beachten

Als erstes sollte geklärt werden, wie die Kündigungsfristen des aktuellen Anbieters sind? In der Regel liegt diese bei drei Monaten vor Vertragsende, kann aber auch länger oder kürzer sein. Der Anbieterwechsel sollte entsprechend vor Ablauf der Kündigungsfrist vorgenommen werden.

Es empfiehlt sich auch, die Kündigung nicht selbst, sondern vom neuen Internetanbieter vornehmen zu lassen. Die Anbieter können sich so für den Neuanschluss zeitlich besser abstimmen. Kündigt man selbst, kommt es oft zu Wartezeiten, während derer kein Anschluss zur Verfügung steht.

Beim Wechsel kommt es auch auf Kleinigkeiten an. Die persönlichen Daten, wie Name oder Adresszusätze sollten exakt so angegeben werden, wie beim alten Anbieter auch. Gibt es hier Abweichungen haben neue Anbieter oft Schwierigkeiten, den Anschluss eindeutig zuzuordnen, was wieder zu Verzögerungen führen kann.

Passende Laufzeit wählen

Die Laufzeiten können sich erheblich unterscheiden. Von 1 Monat bis 24 Monate Mindestlaufzeit gibt es fast jede Konstellation. Doch werden Laufzeiten von weniger als 12 Monaten nur in Ausnahmefällen angeboten. Grundsätzlich gilt, je länger die Laufzeiten, desto günstiger auch die monatlichen Kosten. Nach Ende der Mindestlaufzeit verlängert sich diese erneut. Die Laufzeiten können sich nach der ersten Verlängerung auch verkürzen oder verlängern. Die erste reguläre Kündigung ist mit Ablauf der Mindestvertragslaufzeit möglich. Eine außerordentliche Kündigung ist nur in Ausnahmen möglich wie zum Beispiel bei Änderungen der Geschäftsbedingungen, nicht erbrachter Leistungen oder Umzug.

Verfügbarkeit prüfen

Nicht jeder Anbieter kann eine vollständige Abdeckung garantieren. Die Übertragungsgeschwindigkeiten hängen vom Wohnort und den dort verbauten Kabeln ab. Die Verfügbarkeit sollte für jeden Anbieter vor Abschluss geprüft werden. Es müssen Postleitzahl, Straße und Vorwahl angegeben werden. Kann ein Provider die gewünschte Bandbreite nicht liefern, werden alternative Anbieter vorgeschlagen.

Komplettpakete oder Einzellösung

Komplettpakte gehören zu den beliebtesten Tarifen. Komplettpakete enthalten einen Internetanschluss, einen Telefonanschluss und einen TV-Anschluss, häufig in Verbindung mit einer Flatrate. Diese sogenannten Rundum-sorglos-Pakete erhöhen die Übersichtlichkeit eines Tarifs deutlich und vereinfachen auch die Abrechnung. Das Telefon und Surfverhalten der Verbraucher ändert sich aber zusehends. Viele verzichten inzwischen auf einen Festnetzanschluss und telefonieren nur noch über ihren Mobilfunkanbieter. Ein Vergleich der Einzelleistungen kann sich also auch lohnen.

Geschwindigkeit an Nutzung anpassen

DSL-Anschlüsse sind zumindest in den Städten bereits seit Jahren Standard. Waren früher unter ISDN Übertragungsraten von bis zu 64 Kbit/s möglich und in den Anfangsjahren der Breitbandzugänge noch 100 Mbit/s sind es inzwischen bis zu 1.000 Mbit/s die DSL liefern kann.

Benötigt werden diese aber für den normalen Nutzer nicht. Zu unterscheiden ist zunächst die Down und die Uploadrate. Erstere ist für die private Nutzung meist die entscheidende Kennzahl. Die benötigte Geschwindigkeit hängt dann von der eigenen Nutzung ab.

Möchte man regelmäßig Filme oder Videos streamen, sollten Volumen von bis zu 16 Mbit/s zur Verfügung stehen.

Möchte man hingegen nur Nachrichten lesen, E-Mails checken und vielleicht noch Internetradio hören, reichen auch 8 Mbit/s.

Für Gamer, Filme in HD oder einer parallele Nutzung von Internet, Telefon und TV über das Internet sind Bandbreiten von bis zu 50Mbit/s empfehlenswert. Beim Gaming werden generell nur geringe Bandbreiten in Anspruch genommen, da keine großen Dateien transportiert werden müssen. Hier sind also Laufzeiten (auch Latenz oder Ping genannt) der Signale zwischen heimischem Rechner und bspw. einem weit entfernten Spiele-Server interessant. Ping von 20ms zwischen Computer und europäischen Spieleservern sind normal.

Bekannteste Anbieter

Die in Deutschland größte Verbreitung haben Telekom und United Internet mit den Marken 1&1 und Freenet. Vodafone und Kabel Deutschland haben 2015 fusioniert und ihren Anteil auch deutlich vergrößert. Insbesondere profitieren auch Vodafone-Kunden seitdem von höheren Übertragungsgeschwindigkeiten über Glasfaserkabel.

  • Deutsche Telekom
  • 1&1, Freenet (United Internet)
  • Vodafone
  • O2 (Telefónica Germany)