Digitaler Impfnachweis: QR-Codes nicht verbreiten

Digitaler Impfnachweis: QR-Codes nicht verbreiten

Beim digitalen Impfpass gilt, was auch beim gelben Heftchen gilt: Nicht einfach überall herumzeigen - und nicht über Social Media teilen oder Screenshots verschicken.

Digitaler Impfpass: QR-Codes nicht verbreiten

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Für das digitale Impfzertifikat gilt, was auch beim gelben Heft gilt: Man zeigt es nicht jedem - und teilt keine Bilder davon über Social Media.

Der Grund: Der QR-Code lässt sich ohne großen Aufwand in die Corona-Warn-App oder CovPass-App auf andere Telefone importieren. Dritte könnten so in den Besitz von gültigen Impfzertifikaten kommen.

Im Zweifel skeptisch nachfragen

«Die Zertifikate sind kopierbar», sagt Holger Bleich vom «c't»-Fachmagazin. Zwar würden Kopien und Fälschungen beim Abgleich mit der Check-App und einem Lichtbildausweis auffallen. Wie wichtig das an einzelnen Stellen mit der Kontrolle genommen werde, sei aber die Frage. Deswegen lautet sein Rat: Das Zertifikat eher für offizielle Anlässe wie Reisen oder im Grenzverkehr nutzen. Im Alltag hilft manchmal skeptisches Nachfragen: «Wenn am Biergarten jemand den Impfstatus checkt, würde ich mir zeigen lassen, dass das auch wirklich die Check-App ist», sagt Bleich.

QR-Code nur von CovPass-Check-App prüfen lassen

Die CovPass-Check-App erkennt man am weißen App-Symbol mit blauem Schild - im Gegensatz zur CovPass-App mit blauem Symbol und weißem Schild. Checkt man mit ihr ein Impfzertifikat, erscheint auf dem Telefon der kontrollierenden Person ein grüner Haken - dazu Name, Nachname und Geburtsdatum der geimpften Person.
Keine Bilder von Impfpass posten
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Keine Bilder von Impfpass posten

In sozialen Medien sieht man die Fotos immer wieder. Gelbes Papier, weißer Kleber, Stempel, Unterschrift - dazu ein freudiger Text. Doch solche Impfpass-Postings lässt man lieber. Aus zwei Gründen. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 17. Juni 2021 10:32 Uhr

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