Android-Smartphone einrichten: Sieben wichtige Schritte

Android-Smartphone einrichten: Sieben wichtige Schritte

Nach dem Auspacken muss das Handy eingerichtet werden. Für viele ist das kompliziert. Vor allem bei Android-Geräten lauern einige Fallstricke. Die wichtigsten Tipps.

Smartphone einrichten

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Bei den ersten Einstellungen, die man auf seinem Smartphone tätigt, lauert die ein oder andere Gefahr.

Beim Einrichtung eines neuen Android-Smartphones sollten Besitzer die ersten Einstellungen ohne Internetverbindung vornehmen. So verhindern sie, dass das Gerät möglicherweise schon ungewollt Daten verschickt, berichtet das Verbraucherschutzportal «Mobilsicher.de».

1. Erste Punkte überspringen

Bei den Punkten «SIM-Karte einlegen» und «Mit WLAN verbinden» erst einmal auf «Überspringen» tippen.

2. PIN oder Passwort festlegen

Beim Punkt Gerätesperre, die oft auch als Displaysperre bezeichnet wird, raten die Experten zu einer PIN oder einem Passwort, weil Wischmuster als nicht sicher gelten.

3. Standortdienste deaktivieren

Kein Häkchen setzen sollten Nutzer bei den Punkten Google «Standortdienste aktivieren» und «Standortdienste verbessern», weil sonst Google den eigenen Aufenthaltsort auch dann bestimmen kann, wenn man gerade gar keine Google-Apps nutzt. Es genügt, die Standortdienste nur zeitweise zu aktivieren, wenn sie gerade tatsächlich gebraucht werden.

4. Unerwünschte Apps deinstallieren

Apps, die Handybesitzer nicht nutzen möchten, deinstallieren sie am besten gleich - im Zweifel lassen sie sich später leicht neu installieren. Das gilt den Angaben zufolge aber nur für die Anwendungen unter dem Reiter «Heruntergeladen». Unter dem Reiter «Alle» werden dagegen auch systemrelevante Apps angezeigt, die Nutzer nur antasten sollten, wenn sie genau wissen, was sie tun.

5. Zugriffsrechte einschränken

Ab Android 6.0 können Anwender die Zugriffsrechte der Apps einschränken und sollten das unter «Apps/Einstellungen/App-Berechtigungen» auch tun, empfehlen die Experten. Auf Kontakte, Standort, Telefon und SMS etwa sollte keine App ohne plausiblen Grund zugreifen dürfen.

6. Handy mit WLAN verbinden

Nach diesen ersten Einstellungen wird das Gerät mit dem WLAN verbunden und die SIM-Karte eingelegt. Danach wird der Nutzer aufgefordert, ein Google-Konto anzugeben.

7. Standardeinstellungen anpassen

Weil Google in der Standardeinstellung viele Informationen rund um verbundene Geräte und deren Nutzung sammelt, ist eine Anpassung sinnvoll. Als wichtigsten Punkt raten die Experten zum Deaktivieren des Aktivitätsverlaufs. Das funktioniert auf der Seite www.google.com/settings unter «Persönliche Daten & Privatsphäre/Google-Aktivitäten verwalten/Aktivitätseinstellungen aufrufen», nachdem Nutzer sich bei ihrem Google-Konto angemeldet haben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 9. Januar 2018 15:30 Uhr

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