Computer Bild zeigt Risiken bei Fußball-Apps auf

Computer Bild zeigt Risiken bei Fußball-Apps auf

Viele Fußball-Vereine bieten ihren Fans mittlerweile eine App für Smartphones. Wie eine Studie nun ergeben hat, sind die Programme oftmals aber nicht ausreichend geschützt.

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Wie die "Computer Bild" nun in einem Test gezeigt hat, weisen viele Apps von Bundesliga-Vereinen enorme Sicherheitslücken auf.

Einige Smartphone-Apps von Bundesliga-Clubs haben deutliche Sicherheitslücken oder sammeln unangemessen viele Daten. Analysten von mediaTest digital haben die Apps der 18 Bundesligisten untersucht, wie die "Computer Bild" (19/2016) schreibt.

Bundesliga-Apps geben sensible Daten teils unverschlüsselt weiter

Bei Android fielen die Apps von Borussia Dortmund und VfL Wolfsburg durch, die des 1. FC Köln und Hamburger SV dazu in der iOS-Version. Beanstandet wurde, dass die Apps sensible Daten wie E-Mail-Adresse, Handydaten und Passwort unverschlüsselt übertragen. Das mache es leicht für Angreifer, da viele Nutzer für mehrere Dienste dieselbe Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort benutzten.

Einige Sicherheitslücken bereits geschlossen

Ein Sprecher 1. FC Köln sagte am Freitag auf Anfrage, die Lücke bei Android sei bereits mit einem Update behoben worden, in der iOS-Version werde sie demnächst geschlossen. Dem Bericht zufolge wollten auch weitere Clubs ihre Apps aktualisieren.

Studie: Nur wenige Bundesliga-Apps unbedenklich

Darüber hinaus beanstanden die Analysten, dass viele Apps unangemessen viele Daten des Nutzers sammeln - zum Beispiel eindeutige Identifikationsmerkmale des Smartphones oder Standort-Daten. Im Test unbedenklich waren nur die beiden Apps des SV Werder Bremen, die Android-App von Bayer 04 Leverkusen sowie die iOS-Apps von RB Leipzig, FC Schalke 04 und FC Ingolstadt 04.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 9. Januar 2018 14:59 Uhr

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