Kopfporträts: Auf Gesichtszüge konzentrieren

Kopfporträts: Auf Gesichtszüge konzentrieren

Bei Porträtaufnahmen zeigt sich, wie wichtig das gute Auge des Fotografen ist - trotz nützlicher Funktionen wie Lächel- oder Blinzelerkennung, die viele aktuelle Kameras haben.

Portrait

© Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks

Auf Gesichtszüge konzentrieren

Die Herausforderung liege darin, Menschen so abzulichten, dass ihre Persönlichkeit und ihr Charakter zum Ausdruck kommen, erklärt der Photoindustrie-Verband in Frankfurt.
Bei Kopfporträts zum Beispiel heißt es deshalb, sich auf die Gesichtszüge zu konzentrieren. Augen, Nase und Mund werden zu Hauptmotiven, während Kleidung und Umgebung keine Rolle spielen - beides lenkt eher ab. Die Experten empfehlen, besonders die Augen zu beachten. Hier müsse die Schärfe liegen. Ratsam ist es, mit einer geringen Schärfentiefe zu arbeiten und mit der Perspektive und dem Ausschnitt zu spielen.

Schatten beachten

Für lebendige Aufnahmen ist es unerlässlich, dass die Augen nicht im Schatten der Augenhöhlen verschwinden und durch zu viel Reflexion unnatürlich wirken. Das zweitwichtigste fotografische Element ist bei Kopfporträts der Mund. Ihn sollte man in den scharfen oder halbscharfen Bereich legen.
Die Nase stellt eine große fotografische Herausforderung dar, denn Schatten gilt es zu vermeiden. Das gelingt am besten, wenn mit seitlich einfallendem oder starkem Licht von oben gearbeitet wird. Am besten eignen sich laut dem Verband für die Porträtfotografie Teleobjektive mit Brennweiten von 80 bis 135 Millimetern.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 19. Oktober 2009 11:17 Uhr

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