Gruppenbilder: Mut zum Experiment

Gruppenbilder: Mut zum Experiment

Zusammenstellen, draufdrücken, fertig? Gruppenaufnahmen sind schwieriger als gedacht. Sie verlangen vom Fotografen Geduld und Kreativität.

Zum einen ist es oftmals sehr schwer, alle Personen für eine Aufnahme zu motivieren. Zum anderen müssen sie dann diszipliniert den Anweisungen des Fotografen folgen, damit die Gruppenaufnahme auch zu einem Volltreffer wird. Und Fantasie ist bei Gruppenaufnahmen ebenfalls von Vorteil: Die typische Anordnung - die Kleinen nach vorne und die Großen nach hinten - wirkt mitunter langweilig, so der Photoindustrie-Verband in Frankfurt. Es geht auch anders, wenn beispielsweise die Möglichkeit zum Fotografieren aus der Vogelperspektive besteht.
Eine weitere Herausforderung ist das Licht: Für größere Gruppen reicht der interne Kamerablitz nicht aus. Abhilfe schaffen - sofern die Kamera über einen Blitzschuh verfügt - externe Blitzgeräte. Oder man geht mit der Gruppe nach draußen und nutzt das Tageslicht. Je mehr Personen auf dem Bild sein sollen, desto weniger lässt sich der Lichtabfall innerhalb der Aufnahme vermeiden. Ist er zu stark, müssen die Gesichter gegebenenfalls mit Hilfe von digitaler Bildbearbeitung aufgehellt werden.
Aber auch bei kleineren Gruppen kann es mit der optimalen Ausleuchtung Probleme geben, wenn die Personen zu weit voneinander entfernt sind. In geschlossenen Räumen sorgt indirektes Blitzen über die Decke für gut ausgeleuchtete Aufnahmen.
Eine große Herausforderung in der Gruppenfotografie ist es, allen Personen gleichzeitig ein freundliches Gesicht zu entlocken. Daher ist es sinnvoll, die Serienbildfunktion der Kamera zu nutzen. Dann kann der Fotograf im Anschluss aus vielen Bildern die beste Aufnahme auswählen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 24. August 2009 15:07 Uhr

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