Urlaubsbilder sichern: So gehen keine Bilder verloren

Urlaubsbilder gehören zu den schönsten Erinnerungen. Um so ärgerlicher, wenn die Aufnahmen abhanden kommen. Mit ein paar Maßnahmen kann einem Verlust vorgebeugt werden.
Fotografieren im Urlaub
Damit Urlaubsbilder gut zu Hause ankommen, sollte man sie sicherheitshalber nicht nur auf einer Speicherkarte sichern. © dpa

Wer im Urlaub fotografiert, packt ins Gepäck am besten mehrere kleine Speicherkarten. Dann sind wenigstens nicht alle Bilder weg, falls eines der Speichermedien kaputt geht oder verloren wird, erläutert die Zeitschrift «c't» (Ausgabe 13/2017).

Am besten Bilder doppelt sichern

Und auch wenn man die Bilder schon auf eine Speicherplatte gezogen hat, sollte man sie nicht von der Kamera-Speicherkarte löschen. Das bietet zusätzliche Sicherheit, falls das andere Speichermedium wegkommt.

Datenträger nicht in der eigenen Wohnung lagern

Einer der Datenträger sollte am besten auch außerhalb der eigenen Wohnung gelagert werden, zum Beispiel bei Freunden oder Familienangehörigen. Denn wenn alle Kopien an einem Ort liegen, könnten sie durch Einbrüche oder Brände auch gemeinsam verloren gehen.

Externe Festplatte anstatt Laptop mit in den Urlaub nehmen

Wollen Reisende keinen Laptop mitnehmen, können sie Fotos unterwegs auch anders sichern: Wer große Datenmengen verschieben will, kann sie auf eine externe Festplatte mit SD-Kartenleser und Akku speichern.

So können Bilder auf dem Smartphone gesichert werden

Auch das Smartphone kann ein geeigneter Speicherplatz sein, wenn es den UBS-Host-Modus unterstützt. Dann braucht man zusätzlich eine Speicherkarte, einen Kartenleser und ein USB-OTG-Adapter (On The Go). Die Kombination sollte man vor dem Urlaub aber testen, rät «c't».

Größe der Bilder kann Hindernis sein

Alternativ kann man die Kamera direkt über ein USB-Kabel an das Smartphone anschließen. Allerdings ist die Sicherung gut aufgelöster Kamerabilder aufgrund der Datengröße dann oft langwierig: Laut der Zeitschrift ist eine USB-Verbindung zum Smartphone meist langsam und eine WLAN-Verbindung noch langsamer.

Cloud-Dienste für Handy-Bilder interessant

Per Smartphone bereits aufgenommene Bilder haben hingegen oft wenig Megabyte - solche Fotos kann man also zum Beispiel über ein Hotel-WLAN problemlos in einen Cloud-Dienst schicken. Von acht solchen Diensten, die «c't» getestet hat, waren sechs kostenlos. Der Speicherplatz variierte dabei von zwei Gigabyte bis unbegrenzt.

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Quelle: dpa
Aktualisierung: Donnerstag, 10. August 2017 14:48 Uhr
(Bilder: dpa; Dash - Fotolia.com)