Digitalfotos: Sicherheitsrisiko Metadaten

Digitalfotos: Sicherheitsrisiko Metadaten

Digitalfotos speichern zahlreiche Metadaten, die im Internet auch von Fremden eingesehen werden können. Mit einigen Einstellungen kann dem vorgebeugt werden.

Urlaubsfoto

© dpa

Digitalfotos übertragen zahlreiche Informationen - z.B. verwendetes Gerät oder den Aufnahmeort. Diese Daten sollten vor Fremden geschützt werden.

Wer mit Digitalkameras oder Smartphones Bilder macht, speichert in der Datei unbemerkt viele zusätzliche Informationen ab.

Welche Informationen werden gespeichert?

Diese Metadaten umfassen zum Beispiel Aufnahmegerät, -datum, und -uhrzeit sowie detaillierte Fotoparameter wie Blende, Belichtungszeit, Brennweite und ISO-Wert. Zum Teil werden auch Informationen gespeichert, wo genau das Foto aufgenommen wurde - ein sogenannter Geotag.

Sensible Daten vor Fremden schützen

Darauf weist der Photoindustrie-Verband hin. Das alles kann nützlich sein, aber insbesondere Entstehungsdatum und Aufnahmeort gehen Fremde nichts an. Bevor man also Fotos ins Internet lädt, sollte man die meist im Exif-Format vorliegenden Daten löschen.

Kopie des Digitalfotos bearbeiten

Idealerweise erfolgt das Löschen allerdings von einer Kopie des Bildes, weil die teils ja sehr nützlichen Informationen sonst auch für den weiteren eigenen Gebrauch verloren sind. 

So löschen Sie die Metadaten

Unter Windows funktioniert das Löschen sehr einfach, indem man mit der rechten Maustaste auf «Eigenschaften» klickt und dann gezielt bestimmte Informationen entfernt. Oder man klickt auf «Eigenschaften und persönliche Informationen entfernen» und löscht damit in einem Rutsch alles.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. Juli 2016 17:11 Uhr

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