Unschärfe gewollt: Skifahrer in Bewegung

Unschärfe gewollt: Skifahrer in Bewegung

Sportler in Bewegung zu fotografieren ist selbst für Profis eine Herausforderung. Gezielte Unschärfe kann helfen.

Französische Alpen

© dpa

Sich bewegende Personen wie Ski- oder Schlittenfahrer zu fotografieren, ist eine Herausforderung. Durch gezielt eingesetzte Unschärfe lässt sich dabei die Bewegung des Objekts veranschaulichen, erklärt der Photoindustrie-Verband in Frankfurt.

Der einfachste Weg ist, die Kamera festzuhalten und die Verschlusszeit so hoch zu setzen, dass dadurch die Bewegung im Bild sichtbar wird. Eine Verschlusszeit von etwa 1/15 Sekunde oder länger lässt den Skifahrer förmlich durchs Bild rasen.

Niedrige Empfindlichkeit

Ratsam ist es, eine niedrige Empfindlichkeitseinstellung an der Digitalkamera zu wählen. Jede Stufe in der Empfindlichkeit nach oben halbiert die mögliche Verschlusszeit. Eine entsprechende Verlängerung der Verschlusszeit lässt sich ansonsten nur noch über die Blende steuern. Je weiter die Blende geschlossen wird, desto länger wird die Zeit, die für eine korrekte Belichtung benötigt wird.
Die große Schärfentiefe, die eine weit geschlossene Blende mit sich bringt, ist dabei eher zu vernachlässigen. Der Hintergrund wird ja durch die Bewegung sowieso unscharf. Wird bei gleißendem Mittagslicht fotografiert, so kann es auch bei geringer Empfindlichkeit und weit geschlossener Blende noch zu hell sein. Abhilfe schaffen in so einem Fall neutrale Graufilter. Diese gibt es in verschiedenen Abstufungen für nahezu alle Objektivdurchmesser.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 16. November 2009 09:55 Uhr

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