Kabellose Tastaturen: Risiko durch ungesicherte Verbindung

Kabellose Tastaturen: Risiko durch ungesicherte Verbindung

Kabellose Tastaturen erfreuen sich großer Beliebtheit. Experten haben nun herausgefunden, dass solche Modelle teils erhebliche Sicherheitslücken haben. Die Alternativen: Kabel bzw. Bluetooth.

Sicherheitsrisiko: Kabellose Tastatur und Maus

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Tastaturen ohne Kabel lassen den Schreibtisch ordentlicher aussehen - stellen aber auch ein Sicherheitsrisiko dar.

Beim Kauf drahtloser Tastaturen sollten Computernutzer nach Ansicht von Experten Modelle wählen, die auf die Funktechnik Bluetooth setzen. Wie das US-Sicherheitsunternehmen Bastille berichtet, sind gerade billige Modelle, die auf andere Funkstandards setzen, unsicher.

Sicherheitsrisiko: Aufzeichnen von Tastatureingaben

Tastatureingaben könnten mit Hilfe von günstige Geräten aus dem Elektrofachhandel leicht aus der Distanz mitgeschnitten werden. So könnten Angreifer zum Beispiel in den Besitz von Passwörtern, Nutzernamen oder Kreditkartendaten geraten.

Acht von zwölf Geräten wiesen Sicherheitslücken auf

Der Grund: Angreifbare Tastaturen kommunizieren über einen kleinen USB-Stick mit dem PC, der Datenverkehr wird nicht verschlüsselt. Insgesamt wurden zwölf Geräte getestet, davon waren acht unsicher.

Empfehlung der Experten: Tastaturen mit Kabeln oder Bluetooth nutzen

Die Empfehlung der Forscher: Statt drahtloser Tastaturen sollte man lieber Modelle mit Kabel nutzen. Und wenn es doch ein drahtloses Modell ist, so sollte eins gewählt werden, das per Bluetooth oder anderer hochwertiger Technik funkt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 14. Dezember 2017 11:15 Uhr

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