Mehr Arbeitsspeicher im PC: Ein Upgrade lohnt nicht immer

Mehr Arbeitsspeicher im PC: Ein Upgrade lohnt nicht immer

Arbeitsspeicher ist heutzutage nicht mehr teuer. Doch ein Upgrade bringt nicht immer die erhoffte Geschwindigkeit. Schuld daran kann ein überlasteter Prozessor sein.

Einbau eines Arbeitsspeicher-Riegels

© dpa

Zusätzlicher Arbeitsspeicher (RAM) kann altersschwachen PCs zu neuem Leben verhelfen. Ein überlasteter Prozessor kann dies aber auch verhindern.

Mehr Arbeitsspeicher hilft, manch in die Jahre gekommenen Computer für wenig Geld wieder flott zu machen. Aber ein zusätzlicher Speicherriegel bedeutet nicht automatisch mehr Geschwindigkeit, berichtet die Zeitschrift "c't" (Ausgabe 15/2016).

Engstelle identifizieren: Prozessor oder Speicher

Bevor Speicherriegel gekauft werden, sollten Nutzer prüfen, ob nicht vielleicht der Prozessor die Engstelle ist. Ob also nicht eher der Prozessor ausgetauscht werden soll, ermittelt man im Task-Manager des Betriebssystems (wird über die Tastenkombination Strg-Alt-Entf aufgerufen). Hier auf "Task-Manager starten" klicken, dann den Unterpunkt "Leistung" auswählen. Hier gibt es eine Übersicht über die Auslastung des Prozessors und der einzelnen Kerne. Ist sie dauerhaft hoch, könnte sich auch ein Austausch des Prozessors lohnen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 14. Dezember 2017 11:48 Uhr

Weitere Meldungen