Inspektionsintervalle muss Gebrauchtwagenkäufer selbst beachten

Inspektionsintervalle muss Gebrauchtwagenkäufer selbst beachten

Ein Gebrauchtwagenhändler muss einen Kunden nicht ungefragt auf bestimmte Inspektionsintervalle hinweisen.

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Vertrauenssache - ob der Verkäufer die Wahrheit über den Fahrzeugzustand erzählt hat, erfahren Kunden oft erst nach dem Kauf.

Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Karlsruhe hervor, über das die Fachzeitschrift «NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht» berichtet. Es sei Sache des Käufers, sich mit den entsprechenden Vorgaben vertraut zu machen. Das Gericht wies in dem Fall die Schadenersatzklage eines Gebrauchtwagenkäufers ab.
Der Mann hatte übersehen, dass der Zahnriemen des Motors laut der Betriebsanleitung des Wagens beim Kilometerstand von 60.000 überprüft werden sollte. Beim Kilometerstand von 72.000 riss dann der Zahnriemen - der Motor wurde zerstört. Das Landgericht sah für Schadensersatz aber keine Rechtsgrundlage: Der Händler habe keine vertraglichen Pflichten verletzt.

Aktenzeichen: 6 O 82/09

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 1. Dezember 2011 17:46 Uhr

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