Lichthupe geben: Wann ist es erlaubt?

Lichthupe geben: Wann ist es erlaubt?

Lichthupe zu geben, ist in den meisten Fällen verboten. Denn das Signal kann zu gefährlichen Missverständnissen zwischen Verkehrsteilnehmern führen.

Lichthupe

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Der hintere PKW fordert per Lichthupe den Vordermann auf, schneller zu fahren.

Oft nutzen Biker und Autofahrer die Lichthupe dazu, um anderen die Vorfahrt zu überlassen. Erlaubt ist das nicht, wie das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) mitteilt. Denn laut Straßenverkehrs-Ordnung dürften Fahrer Schall- und Leuchtzeichen nur geben, wenn sie außerhalb geschlossener Ortschaften Überholvorgänge ankündigen wollen oder wenn sie sich und andere in Gefahr sehen.

Lichthupe kann zu Missverständnissen führen

Doch die Zweckentfremdung der Lichthupe ist nicht nur verboten, sie könne auch zu Missverständnissen führen. Als Beispiel nennt das ifz die Situation beim Auffahren auf die Autobahn, wenn beim Einfädelversuch etwa ein herannahender Lkw aufblendet. Das könne zwar bedeuten, dass er den Biker auffahren lassen will. Doch gebe es auch Situationen, wo der Lkw-Fahrer damit genau das Gegenteil mitteilen und warnen wolle.

Nicht auf Lichthupe allein verlassen

Auch bei korrektem Gebrauch sollten sich Biker nicht auf das Signal der Lichthupe allein verlassen. So sollten sie sich dabei nie sicher sein, dass der andere wirklich nicht losfährt. Das ifz rät dann, vom Gas zu gehen, bremsbereit und wachsam zu sein.
Radarfalle am Ortseingang rechtens
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 19. September 2017 10:21 Uhr