Radfahrstreifen auf der Fahrbahn ist für Autos tabu

Radfahrstreifen auf der Fahrbahn ist für Autos tabu

Autofahrer haben auf Radfahrstreifen am Fahrbahnrand nichts zu suchen. Wer gegen die wenigen Ausnahmen verstößt, muss mit Bußgeldern oder einem Punkt in Flensburg rechnen.

Fahrradstraße an der Alster

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Fahrradstraßen und Fahrradspuren auf der Fahrbahn sind allein für den Fahrradverkehr freigegeben.

Immer wieder kommt es zu brenzligen Situationen, wenn Autofahrer und Radler nebeneinander fahren. Speziell gekennzeichnete Radfahrwege oder Radfahrstreifen am Fahrbahnrand sollen für mehr Sicherheit sorgen. Sie sind, gut erkennbar mit einer durchgehenden weißen Linie.

Parken auf Radfahrstreifen ist verboten

Und diese ist von der Fahrbahn getrennt. Autofahrer dürfen sie in der Regel nicht benutzen oder überfahren, erläutert der Tüv Nord. Auch parken darf man darauf nicht. Wer sich nicht an die Vorgaben der Verkehrsordnung hält, muss mit einem Bußgeld oder einem Punkt im Flensburger Verkehrszentralregister rechnen.

Überfahren nur in Ausnahmefällen erlaubt

Die einzigen Ausnahmen, die das Überfahren erlauben, sind, wenn man einen Parkplatz ansteuert oder zu einem Grundstück fahren möchte, das sonst nicht anders zu erreichen ist. Dabei dürfen Radfahrer aber nicht behindert oder gefährdet werden.

Schutzstreifen für Radfahrer

Neben dem reinen Radfahrstreifen gibt es auch noch den sogenannten Schutzstreifen für Radfahrer - auch Angebotsstreifen genannt. Er ist mit einer gestrichelten Linie auf der Fahrbahn markiert.

Halten auf Schutzstreifen: Nicht länger als drei Minuten

Er darf laut Straßenverkehrsordnung (StVO) bei Bedarf befahren werden, wenn dabei Radfahrer nicht gefährdet werden. Das gilt zum Beispiel in einer engen Straße, wenn man einem entgegenkommenden Bus oder Lkw kurzfristig ausweicht. Auch das Halten ist auf dem Schutzstreifen für maximal drei Minuten zulässig.
Radfahren in Berlin
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 15. Dezember 2016 16:31 Uhr