Stromanschluss für zwei Land Rover-Modelle

Stromanschluss für zwei Land Rover-Modelle

Land Rover weitet das Angebot an Plug-in-Autos aus. So werden nun auch die technisch weitgehend identischen Modelle Discovery Sport und Evoque mit Strom versorgt. Beide rollen in diesen Tagen in den Handel, teilte der Hersteller mit.

  • Land Rover Discovery Sport© dpa
    SUV mit Stöpsel: Der Land Rover Discovery Sport rollt aktuell mit einem neuen Plug-in-Antrieb auf die Straßen.
  • Range Rover Evoque© dpa
    Verschnaufen und Aufladen: Der Akku vom Range Rover Evoque mit Plug-in-Antrieb lässt sich naturgemäß auch mit Stecker aufladen.
Der Grundpreis für den kleine Discovery liegt bei 49.255 Euro. Das Einstiegsmodell der Range Rover-Familie Evoque kostet demnach 50.750 Euro.
Für das Doppel hat Land Rover einen neuen Antrieb entwickelt. Die Briten kombinieren einen 1,5 Liter großen Dreizylinder-Benziner mit 147 kW/200 PS an der Vorderachse mit einer 80 kW/109 PS starken E-Maschine an der Hinterachse sowie mit einem Pufferakku (15 kWh). Der liefert Energie für bis zu 64 oder 68 Kilometer und maximal 135 km/h ohne den Verbrenner. Laufen beide Motoren zusammen, summiert sich die Leistung auf 227 KW/309 PS und macht den Evoque 213 km/h sowie den Discovery Sport 209 km/h schnell. Den Verbrauch geben die Briten mit Werten ab 2,0 Litern (44 g/km CO2) an.
Einstiegsbenziner bekommt elektrischen Support
Parallel dazu gibt es für beide Modelle einen neuen Einstiegsbenziner. Für den wird der Dreizylinder ebenfalls genutzt. Allerdings kommt er als Solitär nur auf 118 kW/160 PS. Als Mild-Hybrid mit elektrischem Startergenerator ausgestattet, ist für beide Modelle ein Normverbrauch ab 6,6 Litern (152 g/km) genannt.
Mild-Hybrid-Technologie hält obendrein bei den beiden Dieseln mit zwei Litern Hubraum mit 120 kW/163 PS oder 150 kW/204 PS Einzug, so Land Rover weiter. Im Evoque verbrauchen die Motoren im Mittel mindestens 5,2 Liter (138 g/km), beim Discovery Sport beginnt die Tabelle mit 5,3 Litern und 140 g/km.
Auch im Innenraum hat sich etwas getan
Neues gibt es aber nicht nur beim Antrieb, sondern auch im Armaturenbrett: Dort installiert Land Rover bei beiden Modellreihen die nächste Generation seines Infotainment-Systems und ermöglicht damit eine einfachere Menüführung, eine bessere Online-Anbindung sowie Updates ohne Werkstattbesuch.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 21. Oktober 2020 10:30 Uhr