Mercedes S-Klasse mit 3D-Cockpit und neuem Infotainment

Mercedes S-Klasse mit 3D-Cockpit und neuem Infotainment

Mit der neuen S-Klasse führt Mercedes zum Ende des Jahres auch eine neue Generation seines Bedien- und Infotainmentsystems MBUX ein. Nicht nur der Fahrer, sondern alle Passagiere sollen mit dem kommenden Flaggschiff deshalb noch einfacher kommunizieren können, teilte der Hersteller schon vor der Weltpremiere im September mit. So hat das künftig My MBUX genannte System viele neue Sprachen gelernt, beherrscht jetzt auch Smalltalk, hat enzyklopädisches Wissen und tritt in vielen Fällen auch ohne die Ansprache mit «Hey Mercedes» in Aktion.

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Das Bedienkonzept der neuen S-Klasse setzt auf Gesten, Sprache und auf große Bildschirmflächen.

Weniger Schalter - mehr Displays
Zugleich hat Mercedes nach eigenen Angaben die Hardware komplett umgestaltet. So gibt es unter anderem knapp 30 Schalter und Taster weniger. Stattdessen erkennt das Auto viele Funktionen allein durch Blick- und Gestensteuerung und weiß deshalb zum Beispiel von selbst, ob der rechte oder der linke Außenspiegel verstellt werden soll.
Während die Zahl der Schalter dramatisch abnimmt, wachsen dagegen die Display-Flächen. So nimmt nun ähnlich wie etwa bei Tesla ein riesiger, senkrechter Bildschirm die gesamte Mittelkonsole ein. Im Fond gibt es für jeden Passagier einen eigenen Touchscreen und ein herausnehmbares Tablet als Fernsteuerung. Und der Fahrer schaut auf ein digitales Cockpit mit 3D-Effekt, in dem Informationen wie die Kulissen auf einer Theaterbühne gestaffelt werden.
Neues Head-up-Display und mehr Personalisierung
Arbeiten am Laptop
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Auf Wunsch ist auch eine neue Generation des Head-up-Displays verfügbar. Das hat nicht nur eine deutlich größere Projektion, die weiter entfernt näher über der Straße schwebt. Sondern es bietet auch eine dynamische Darstellung für Augmented Reality-Inhalte: Abbiegehinweise zum Beispiel fliegen deshalb förmlich durchs Bild und weisen dem Fahrer so auch grafisch den Weg.
Auch mehr Personalisierung macht Mercedes möglich. So werden nicht nur Einstellungen und Vorlieben einzelner Nutzer gespeichert, sondern jeder Fahrer kann sich auch über einen Pin, über eine Augenerkennung oder einen Fingerabdruck zweifelsfrei identifizieren und dann zum Beispiel aus dem Bediensystem heraus Zahlungen tätigen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 8. Juli 2020 13:52 Uhr