Verkatert besser nicht Auto fahren

Verkatert besser nicht Auto fahren

Am Tag nach einer feuchtfröhlichen Feier lässt man das Auto besser stehen. Der Restalkohol im Blut wird oft unterschätzt. Auf welche Anzeichen Autofahrer achten sollten.

Verkatert nicht Auto fahren

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Keinen klaren Kopf: Auch vermeintlich ohne Restalkohol im Blut kann ein Kater die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Ans Steuer ihres Autos sollten sich verkaterte Autofahrer besser nicht setzen. Selbst dann nicht, wenn kein Restalkohol mehr im Blut ist, rät Psychologe Ralf Buchstaller vom Tüv Nord. Denn die geistige Leistungsfähigkeit - und so auch das Fahrvermögen - leiden unter den Nachwehen des Alkoholkonsums.

Kopfweh & Co: So äußert sich ein Kater

Ein Kater äußert sich oft in Form von Kopfschmerzen, einem flauem Gefühl im Magen und Unkonzentriertheit. Typischerweise setze er einige Stunden nach dem letzten Alkoholkonsum ein und erreiche seinen Höhepunkt, sobald kein Restalkohol mehr im Blut ist, erklärt Buchstaller.

Restalkohol im Blut sinkt nur langsam

Der Restalkohol werde allerdings oft unterschätzt. Der Blutalkoholspiegel sinke im Schnitt um 0,1 Promille pro Stunde, je nach körperlicher Verfassung schneller oder langsamer.

Zum Ende der Feier nur Wasser trinken

Tipp des Experten: Spätestens zum Ende einer Feier hin nur noch Wasser trinken. Das kann der Dehydrierung und damit Kopfschmerzen und Problemen mit der Konzentration vorbeugen. Außerdem trinke man so auch insgesamt weniger Alkohol.
Auf Restalkohol achten
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Restalkohol im Blut berechnen

Viele Autofahrer unterschätzen nach einer durchzechten Nacht den Alkoholgehalt im Blut. Rechnen kann helfen. Wie viele Promille der Körper pro Stunde abbaut. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 3. Juni 2019 11:00 Uhr

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