Verkehrsministerin startet Kampagne zu Rettungsgassen

Verkehrsministerin startet Kampagne zu Rettungsgassen

Zum Start des Ferienreiseverkehrs wirbt Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) auf Brandenburger Autobahnraststätten für die Bildung von Rettungsgassen.

Rettungsgasse

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Fahrer von Personenwagen und Lastwagen bilden auf der Autobahn eine sogenannte Rettungsgasse (Archiv)

Am heutigen Freitag (6. Juli 2018) unterstützt die Ministerin die «Schutz(B)engel» der Brandenburger Verkehrssicherheitskampagne «Lieber sicher. Lieber leben» auf der Raststätte Buckautal Nord an der Autobahn A2 bei Gewinnspielen mit den Autofahrern rund zum Thema. Dabei geht es um die Bildung von Rettungsgassen bei Staus auf Autobahnen. Weitere Aktionstage sind am Samstag an der Raststätte Linumer Bruch und am Sonntag an der Raststätte Am Kahlberg West geplant.
Anfang Juni musste ein Notarzt an einer engen Baustelle auf der A 24 fünf Kilometer zur Unfallstelle laufen , um zwei schwer verletzte Menschen zu versorgen. Den Autofahrern war es nicht möglich, zwischen zwei engen Fahrstreifen eine Rettungsgasse frei zu machen. In solchen Fällen solle künftig nach Möglichkeit die Gegenfahrbahn gesperrt werden, damit die Rettungskräfte zu den Verletzten gelangen könnten, sagte Ministeriumssprecher Steffen Streu. Eine andere Möglichkeit sei, die Rettungskräfte über Lotsenpunkte von Außen zur Unfallstelle zu leiten.
Rettungsgasse auf der Autobahn
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 6. Juli 2018 09:49 Uhr