Wespe im Motorradhelm: Was nun?

Wespe im Motorradhelm: Was nun?

Verfängt sich eine Wespe im Motorradhelm, sollten Fahrer Ruhe bewahren - und sich im Zweifel stechen lassen.

Wespe

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Eine Wespe kann schon einmal beim Motorradfahren in den Helm gelangen. In solchen Situation gilt es, Ruhe zu bewahren.

Motorradfahrer mit offenem Helmvisier riskieren, dass ihnen Insekten, aufgewirbelte Steinchen oder Dreck ins Gesicht fliegen. Auch Wespen können sich während der Fahrt im Helm verfangen.

Bei Wespe im Helm richtig anhalten

Dann gilt: Unbedingt Ruhe bewahren und an einer geeigneten Stelle anhalten, rät Matthias Haasper vom Institut für Zweiradsicherheit (ifz). Eine Vollbremsung sollten Biker vermeiden, um nicht den nachfolgenden Verkehr zu gefährden.

Helm nicht einfach vom Kopf reißen

Und anstatt sich bei voller Fahrt den Helm vom Kopf zu reißen, sollte sie den Wespenstich in Kauf nehmen. Auch während der Fahrt mit den Fingern in den Helm zu greifen, ist keine gute Idee. Die volle Konzentration sollte darauf liegen, erstmal sicher zum Stehen zu kommen.

Fremdkörper können zu Erblinden führen

Schon bei geringem Tempo können Fremdkörper zum Erblinden führen, wenn das Auge getroffen wird. Das ifz rät dazu, immer mit geschlossenem Visier oder mit Schutzbrille zu fahren, auch wenn es noch so verlockend ist, den Fahrtwind zu genießen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 8. Juni 2018 11:00 Uhr