Höhere Temperaturen treiben Frösche und Kröten auf Straßen

Höhere Temperaturen treiben Frösche und Kröten auf Straßen

Autofahrer aufgepasst: Der jüngste Temperaturanstieg treibt Frösche und Kröten aus ihren Winterquartieren. Regen verstärke diesen Effekt, warnte das Brandenburger Umweltministerium am Dienstag (13. März 2018).

Krötenwanderung

© dpa

Ein Krötenweibchen trägt ein Männchen an einem kleinen Tümpel. Foto: Patrick Pleul/Archiv

Amphibien wie Kröten, Frösche, Molche und Unken wanderten nach dem Verlassen ihrer Verstecke tage- und nächtelang zu ihren Laichgewässern und überquerten dabei viele Straßen. Autofahrer werden daher um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten, insbesondere in gewässerreichen Regionen.

Nahe Gewässern runter vom Gas

Die Naturwacht Brandenburg und ehrenamtliche Helfer bauen derzeit sogenannte Krötenzäune an Straßen auf. Mindestens einmal am Tag werden Zäune und spezielle Fangeimer kontrolliert und eingesammelte Tiere dann über die jeweilige Straße getragen. Amphibien seien vor allem in regnerischen Nächten, in der Dämmerung und bei Temperaturen von mehr als sechs Grad aktiv, hieß es. In gewässerreichen Regionen sei dann eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern in der Stunde empfehlenswert. Bei höheren Geschwindigkeiten würden die Tiere schon durch die Druckwelle an den Fahrzeugboden geschleudert und getötet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 13. März 2018 11:52 Uhr