Warnblinklicht anschalten: Wann ist es erlaubt?

Warnblinklicht anschalten: Wann ist es erlaubt?

Die Benutzung des Warnblinkers ist in der StVO eindeutig geregelt. Autofahrer sollten sich besser daran halten. Sonst drohen im Ernstfall gleich mehrere Bußgelder.

Warnblinker einschalten

© dpa

Wer an einen Stau heranfährt, darf der Warnblinker einsetzen, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen.

Den Warnblinker dürfen Autofahrer nur einschalten, um andere Verkehrsteilnehmer auf Gefahren aufmerksam zu machen. Dazu zählt nicht das Parken in zweiter Reihe beim Brötchenholen, betont der TÜV Nord.

Warnblinker bei Parken in zweiter Reihe?

Wer sein Fahrzeug ohne Not verkehrsbehindernd abstellt und dabei den Warnblinker einschaltet, um die Situation vermeintlich zu entschärfen, riskiert gleich zwei Bußgelder: für das unerlaubte Halten in zweiter Reihe und für das ordnungswidrige Blinken.

Busse müssen Warnblinklicht einschalten

Davon abgesehen müssen Omnibusse des Linienverkehrs und gekennzeichnete Schulbusse an bestimmten Haltestellen das Warnblinklicht einschalten, wenn sie sich diesen nähern und während Fahrgäste ein- oder aussteigen.

StVO regelt den Einsatz des Warnblinkers

Der Einsatz des Warnblinklichts ist in den Paragrafen 15 und 16 der Straßenverkehrsordnung (StVO) geregelt. Wer an einer Stelle liegen bleibt, an der sein Fahrzeug nicht unmittelbar als stehendes Hindernis zu erkennen ist, muss das Warnblinklicht einschalten. Beim Abschleppen ist dies für beide Fahrzeuge ebenfalls Pflicht.

Blinken bei Stau und Langsamkeit

Außerdem darf der Warnblinker genutzt werden, um den nachfolgenden Verkehr auf ein Stauende aufmerksam zu machen oder zu signalisieren, dass man auf einer schnell befahrenen Straße viel langsamer als andere unterwegs ist - zum Beispiel wegen eines technischen Problems.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 17. Juli 2018 09:47 Uhr