Kälte: Wenn das Auto im Winter nicht anspringt

Kälte: Wenn das Auto im Winter nicht anspringt

Tagelanger Frost und das Bibbern geht los: Springt das Auto am Morgen auch an? Ursachen und Lösungen bei Startproblemem in Winter.

motor

© dpa

Bei strenger Kälte springen Automotoren oft nur quälend langsam an. Manchmal sterben sie nach wenigen Zündungen wieder ab. Oder es regt sich beim Umdrehen des Zündschlüssels gar nichts. Warum ist das so? Für Startprobleme im Winter nennt der TÜV Nord zwei Hauptursachen: eine schwächelnde Batterie und dickflüssiges Motoröl.

Problem: schwache Batterie

Bei Minusgraden ist die Starterbatterie des Wagens weniger leistungsfähig. Sie lädt sich während der Fahrt schlechter auf, weil die Lichtmaschine als Stromerzeuger häufig nicht gegen die vielen Verbraucher im Auto ankommt.

Lösung: Batterie schonen

Um die Batterie zu schonen, sollten beim Motorstart Stromfresser wie Heckscheiben-, Außenspiegel- und Sitzheizung, Licht und Radio ausgeschaltet sein.

Problem: dickes Motoröl

Den Kaltstart im Winter können zudem Motoröle mit hoher Viskosität erschweren. Sie werden bei hartem Frost zu zähflüssig, und der Anlasser hat dann seine Mühe, den Motor in Bewegung zu bringen.

Lösung: Viskosität des Öls beachten

Für den Ganzjahreseinsatz im mitteleuropäischen Klima sind dem TÜV Nord zufolge Öle mit einer vergleichsweise niedrigen Viskosität von 0W30 bis 0W40 passend: Sie bleiben auch im Winter leichtflüssig genug.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 6. Februar 2021 15:01 Uhr