Verkehr  
 

Radverkehrsstrategie - Maßnahmen

Sicherung und Ausbau vorhandener Qualitäten


Sicherung und Ausbau vorhandener Qualitäten

Instandhaltung und Aufwertung von Radverkehrsanlagen

Viele ältere Radwege sind schadhaft geworden oder genügen nicht mehr heutigen Anforderungen. Deshalb wird die Sanierung von Radwegen intensiviert. Dabei soll immer auch geprüft werden, ob eine Aufwertung nach den heute gültigen Standards erreicht werden kann.

Freihaltung von Hindernissen

Radwege und Fahrradstreifen werden häufig durch abgestellte Fahrzeuge, Gegenstände, Schnee oder Pflanzenwuchs blockiert. Soche Hindernisse sind durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden bzw. zu beseitigen. Die Mitarbeiter der Ordnungsämter sind gehalten, im Rahmen ihrer Tätigkeit auch das Halten und Parken auf Radverkehrsanlagen nach den Vorgaben der neu herausgegebenen StVO konsequent in ihre Kontrollen einzubeziehen und zu ahnden.

Auch an Baustellen sollen Radfahrerinnen und Radfahrer sicher und ohne Zwang zum Absteigen vorbeigeführt werden. Dabei sind ihnen keine größeren Einschränkungen zuzumuten, als anderen Verkehrsteilnehmern. Die Umsetzung der verkehrsbehördlichen Anordnungen dazu soll besser kontrolliert werden.

Überprüfung der Benutzungspflicht von Radwegen

Radwege im Gehwegbereich sind meist weniger sicher als das Radeln auf der Fahrbahn. Die Benutzungspflicht von Radwegen ist deshalb auf Ausnahmefälle zu beschränken. Die Überprüfung der noch benutzungspflichtigen Radwege soll kurzfristig abgeschlossen werden. Weiterhin benutzungspflichtige Radwege sind standardgerecht auszubauen.